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Spießbürger: Kontrolleur zeigt Mitgefühl für Schwarzfahrer – das Netz tobt daraufhin

Twitter-User Christian Conradi denkt sich nichts Böses dabei, als er bei Twitter eine Geschichte aus dem Leben postet. Das Feedback, das er für die Story bekommt, fällt allerdings wider Erwarten schlecht aus.

Wer ohne gültiges Ticket im öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, muss Strafe zahlen (Symbolbild)

Wer ohne gültiges Ticket im öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, muss Strafe zahlen (Symbolbild)

Getty Images

Diese Situation kennen bestimmt viele von euch: Man fährt am Wochenende mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln. Dann steigen plötzlich Kontrolleure dazu und man stellt fest, dass man das Ticket zuhause vergessen hat. Eine absolute Scheiß-Situation – in erster Linie hochgradig peinlich für den "Schwarzfahrer". 

Gut, wenn sich dieses Szenario am Wochenende abspielt. Dann kann man nämlich rein theoretisch bei einem anderen Fahrgast auf der Karte mitfahren. Twitter-User Christian hat als Fahrgast mit gültigem Ticket eine solche Erfahrung gemacht und dies anschließend getwittert. Das Besondere an diesem Fall: Der Kontrolleur schlug netterweise vor, den anderen Fahrgast auf Christians Karte mitfahren zu lassen.

Hater melden sich zu Wort

Intuitiv würde man jetzt sagen: "Korrekt, wie der Kontrolleur drauf ist und beide auch noch auf ihr gutes Recht hinweist." Aber: Zahlreiche User bringen für das Verhalten des Kontrolleurs in den Kommentaren kein bisschen Verständnis auf. Böse Zungen würden an dieser Stelle vom "typisch deutschen Spießbürger" sprechen – aber lest am besten selbst:

Das ganze Vollgespamme geht auch dem Urheber des Tweets irgendwann richtig auf den Sack. Vollkommen verständlich. Er sieht sich deshalb zu einem weiteren Tweet gezwungen.

Wir sehen die Sache jedenfalls so wie Christian selbst: Der Kontrolleur ist einfach 'ne coole Socke und hat keineswegs gegen irgendwelche Gesetzte verstoßen. Er hat die beiden Fahrgäste lediglich auf ihre Rechte hingewiesen und die haben dankend davon Gebrauch gemacht.

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lui
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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