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Selbstlose Heldentat: Er war schon in Sicherheit – dann stürzte sich Lucas erneut in die Flammen

Beim Brand eines Hochhauses in New York verlor ein dreijähriges Mädchen in der allgemeinen Panik den Anschluss an ihre Familie und blieb im brennenden Korridor zurück. Der 19-jährige Lucas Silverio, der es eigentlich schon in Sicherheit geschafft hatte, lief zurück, um sie zu holen.

Ein Feuerwehrmann löscht ein brennendes Haus

Ein Feuerwehrmann versucht, ein brennendes Haus zu löschen (Symbolbild)

Unsplash

Vorab: Dies ist eine Geschichte ohne Happy End – obwohl man sich so sehr eines wünschen würde. Dennoch ist es eine Geschichte, die zeigt, dass es wirklich gute Menschen auf dieser Welt gibt. Solche wie Lucas Silverio, 19 Jahre alt und Physiotherapie-Student aus New York, der sein Leben riskierte, um ein anderes zu retten.

Am 9. Juni hatte die Familie des jungen Mannes gerade mehrere Verwandte zu Besuch: Lucas' jüngerer Bruder hatte an diesem Tag seine Kommunion gefeiert. Die Großmutter war gekommen, Lucas' Cousin Jeury Tineo und mehrere Tanten. Einige der Gäste wollten in der Wohnung der Silverios, in einem Hochhaus im New Yorker Stadtteil Bronx, übernachten – etwa die Oma. Als Lucas nach der Familienfeier duschen wollte, es war schon nach Mitternacht, hörte er plötzlich seine Mutter rufen. "Feuer!" Der 19-Jährige stürzte aus dem Bad, wollte sich schnell anziehen, doch seine Mutter sagte, dafür sei keine Zeit – er solle sich einfach schnell ein Handtuch umwickeln. Im Flur des 15. Stocks war bereits alles voller Rauch.

Lucas und sein Cousin halfen der Großmutter

Zusammen mit seinem Cousin stützte Lucas seine Großmutter, während die Familie sich unter die anderen Bewohner des Hauses mischte, die nun alle durch den verqualmten Flur drängten und begannen, im Treppenhaus den 15 Stockwerke tiefen Abstieg anzutreten. Die Aufzüge waren bei Feuer nicht sicher und außer Betrieb. "Es war die Hölle", sagt Kina Laws, eine Nachbarin der Familie, in der "New York Times". "Pures Chaos!"

Die Silverios, Lucas und sein Cousin Jeury mit der Oma im Arm, schafften es schließlich in den zwölften Stock. Das Feuer, so gab es die Feuerwehr später an, war zwischen dem 14. und dem 16. Stock in der Nähe des Müllschluckers ausgebrochen. Die genaue Ursache ist noch immer unklar. Aber unterhalb der zwölften Etage war zum Zeitpunkt des Alarms noch alles sicher, die Luft wieder klar, keine Flammen mehr zu sehen. Die Anwohner, die hier ankamen, waren nicht mehr in unmittelbarer Gefahr und konnten einigermaßen beruhigt den weiteren Weg nach draußen antreten. Doch hier hörte Lucas von oben das Weinen eines Kindes. Ein Mädchen.

Aus dem verqualmten Flur rief ein Kind

Der 19-Jährige überlegte nicht lange. "Bring du Oma nach unten, ich hole das kleine Mädchen", sagt er seinem Cousin und hastete die Treppen hoch, erneut in Korridore voll Rauch und Feuer. Dort fand er die dreijährige Yasleen McDonald, die in all dem Chaos von ihrer Familie getrennt worden war und im dichten Qualm die Orientierung verloren hatte. Er nahm sie auf den Arm, als etwas explodierte und der Druck die beiden zu Boden warf. Das kostete Lucas vermutlich genau die Sekunden und die Kraft, die er gebraucht hätte, um mit Yasleen den Flammen zu entkommen.

Was dann geschah, berichtet eine weitere Nachbarin, die erst durch die Explosion überhaupt geweckt wurde und zu diesem Zeitpunkt panisch mit ihrer vierjährigen Tochter in Richtung Treppenhaus eilte. "Da lag ein halbnackter Mann, er blutete und seine Haut pellte sich bereits", sagt die geschockte Anwohnerin. "Ein anderer Mann versuchte, ihm aufzuhelfen." Dieser andere Mann war Lucas' Cousin Jeury, der nach dem Lärm der Explosion direkt hinauf zu ihm gehastet war, um nach dem Rechten zu sehen. Die Frau hielt nicht an, um Jeury zu unterstützen. “Ich musste über ihn steigen. Ich wollte ihm helfen, Gott weiß dass ich helfen wollte, aber ich musste meine Tochter in Sicherheit bringen."

Die Familie wachte an Lucas' Krankenbett

Jeury Tineo schaffte es irgendwie, den schwerverletzten Lucas ebenso wie die verletzte Yasleen durchs Treppenhaus bis ganz nach unten und nach draußen zu befördern. Beide kamen sofort ins Krankenhaus. Lucas' Familie und seine Freundin verbrachten zwei Tage an seinem Bett, während er immer wieder bewusstlos wurde. 80 Prozent seiner Haut wiesen Verbrennungen dritten Grades auf. Am 12. Juni blieb sein Herz stehen und er starb. Er erfuhr nicht, dass er die kleine Yasleen nicht hatte retten können – sie war bereits einen Tag nach dem Brand im Krankenhaus gestorben.

Kein Happy End also, nein. Yasleens Vater, France McDonald, ist aber mehr als bewusst, wie besonders Lucas' Handeln war. "Lucas ist ein Held, man kann es nicht anders sagen", kommentiert er. Bei der Beerdigung ihrer kleinen Tochter trafen Yasleens Eltern dann endlich auf die Familie des Mannes, der sein Leben gegeben hat, um dem Mädchen zumindest eine Chance zu geben. "Was hat da in seinem Kopf geklickt, dass er umgedreht ist, um mein kleines Mädchen zu holen?", fragte McDonald später bewegt Lucas' jüngeren Bruder Paris. Der wusste die Antwort ganz genau: "Das war nicht sein Kopf. Das war alles sein Herz."

Quelle: "New York Times"

Robert Wadlow


wt
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(