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Viraler Facebook-Post: Dieser Mann hält ein schlafendes Baby – und setzt damit ein wichtiges Zeichen

Eigentlich wollte Natasha Wilson nur eine schöne Situation auf Facebook teilen. Doch dann ging ihr Foto viral – aus sehr gutem Grund. 

Wer sich heutzutage im Internet umschaut, wird immer wieder mit zahlreichen Geschichten konfrontiert, die kein besonders gutes Licht auf unsere Welt werfen. Menschen gehen schlecht miteinander um, diskriminieren einander wegen unterschiedlicher Geschlechter, Hautfarben oder Religionen. Und zwischendurch gibt es dann immer einen kleinen Lichtblick, der uns zeigt, dass vielleicht doch noch nicht ALLES verloren ist.

Wie zum Beispiel das Foto, das Natasha Wilson auf Facebook teilte. Es zeigt eine Frau, die in einem Wartezimmer sitzt und ein Formular ausfüllt. Neben ihr sitzt ein älterer Mann, der ein Baby auf dem Arm hält. Dazu schreibt sie: "Ich war im Wartezimmer beim Arzt und eine Frau kam mit ihrem schlafenden Baby rein. Man gab ihr Dokumente, die sie ausfüllen sollte und sie saß dort und versuchte zu koordinieren, wie sie gleichzeitig schreiben und ihr Baby halten sollte."

I was in the waiting room at the doc office today and this lady walked in with her sleeping baby! They handed her...

Gepostet von Natasha Crittenden Wilson am Dienstag, 23. Oktober 2018

"Rassismus ist immer noch ein sehr reales Problem in unserer Gesellschaft"

Auf einmal habe ein Mann von der anderen Seite des Wartezimmers gefragt, ob er ihr vielleicht helfen und das Baby nehmen solle. "Sie lächelte und sagte, dass das wundervoll wäre. Der Mann ging rüber und schunkelte und herzte das Baby, als sei es sein eigenes." Ihr Herz sei bei dem Anblick geschmolzen. Weiter schreibt Natasha: "Rassismus ist immer noch ein sehr reales Problem in unserer Gesellschaft", aber diese Situation habe ihr Hoffnung gegeben.

Über eine Million Menschen reagierten bereits auf Natashas Foto, kommentierten fast 80.000 Mal. Und auch der Mann aus dem Foto scheint im Netz über das Bild gestolpert zu sein. "Inside Edition" erzählte sie, er habe sich telefonisch bei ihr gemeldet und gesagt: "So bin ich einfach. Ich habe noch nie über Hautfarbe oder so etwas nachgedacht. Alle Kinder, die mich kennen, nennen mich Papa Joe." Und auch dieses Baby, das ihn gar nicht kannte, scheint sich auf dem Arm des Mannes recht wohl zu fühlen. Beweist eigentlich nur,  dass wir wahrscheinlich ab und zu alle einen Papa Joe gebrauchen könnten – oder?

NUR TEASER SCREENSHOT INSTAGRAM
jgs
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