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Zusammenhalt unter Frauen: Nach Tweet einer Unbekannten: Frau serviert untreuen Freund ab

Eine angehende Krankenschwester aus Dallas wird heimlich von ihrem Freund betrogen. Sein Prahlen über die zahlreichen Affären bekommt dann allerdings eine Twitter-Userin mit. Sie setzt daraufhin einen Tweet ab, der die Betrogene erreicht.

Alles beginnt mit einer klassischen Alltagssituation: Eine Frau steht an einem Taco-Stand und bekommt eine Unterhaltung zwischen zwei Männern mit. Einer der beiden prahlt damit seine Freundin regelmäßig nach Strich und Faden zu betrügen. Die Frau, Twitter-Userin AW, hat genug gehört und setzt daraufhin einen Tweet ab, wie das Newsportal "WokeSloth" berichtet.

"Liebe Hannah, angehende Krankenschwester aus Dallas. Ich habe heute Morgen deinen Freund an einem Taco-Stand davon reden gehört, wie oft er dich schon betrogen hat, seit er an der Baylor-Universität ist. Er ist Abschaum. Servier’ ihn ab", schreibt sie. Zugegeben, in einer Millionenstadt wie Dallas dürfte es wohl ein paar Hannahs geben, die aktuell eine Ausbildung zur Krankenschwester machen. Trotzdem verbreitet sich die Nachricht binnen kürzester Zeit. Sie wird 277.000-fach geliked und über 66.000 Mal geteilt. Viele Twitter-User machen unter dem Tweet ihrem Ärger Luft. So schreibt eine Frau: "Das Ganze wäre nie rausgekommen, hätte er nicht damit herumgeprahlt. Was für ein Mann prahlt denn bitte damit, ein Stück Scheiße zu sein. Jeder Typ, der über diesen Post sauer ist, ist nur schuldig." Wie es der Zufall will, erreicht der Tweet nach einiger Zeit tatsächlich die Richtige. Die gesuchte, betrogene Frau, Hannah LeBeau, antwortet auf AWs Tweet. „Ich habe mich von ihm getrennt, nur das ihr Bescheid wisst“, schreibt sie.

Ein bisschen PR in eigener Sache kann nicht schaden

Den durch den Fall bekommenen Fame nutzt die angehende Krankenschwester direkt, um Werbung in eigener Sache zu machen. Sie würde sich über Spenden freuen, um ihren Kredit, den sie für die Ausbildung aufgenommen hat, abbezahlen zu können.

Um den Usern zu versichern, dass sie es ernst meint und die Kohle nicht einfach anderweitig raushaut, hat sie bei Twitter schon einige Überweisungsbestätigungen hochgeladen.

Soviel Aufmerksamkeit wie der Tweet, der sie vor weiteren Enttäuschungen ihres verlogenen Ex-Freunds bewahrt hat, hat die Aktion allerdings noch nicht erreicht.

lui
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.