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Dr. Sarah Gray: Die "meist tätowierte Ärztin der Welt" erzählt von Diskriminierung wegen ihrer Tattoos

Bunte Haare, bunte Haut: Dr. Sarah Gray fällt auf und nennt sich selbst die "meist tätowierte Ärztin der Welt". In einem Interview verrät sie, welche Diskriminierungen sie aufgrund der vielen Tattoos in ihrem Alltag schon erleben musste. 

Tattoos sind im Mainstream mittlerweile angekommen. Meist ist es schwieriger, jemanden zu finden, der gar keine Tätowierungen hat, als jemanden mit einem kleinen Buchstaben, einem Schriftzug oder einem Herzchen irgendwo auf dem Körper. Nur mit starktätowierten Menschen scheint die Gesellschaft immer noch ein Problem zu haben. 

Das lässt zumindest die Geschichte von Dr. Sarah Gray vermuten. Die 30-Jährige aus Adelaide, Australien ist die wahrscheinlich meist tätowierte Ärztin der Welt: Vom Hals bis zu den Füßen ist sie bunt. In einem Interview mit der "Daily Mail" erzählt sie von Diskriminierung, die sie in ihrem Alltag erfahren musste, weil sie aufgrund ihres Äußeren verurteilt wurde.

In einem Designer-Laden wollte sie sich zum Geburtstag ein Paar Schuhe kaufen – doch vom Personal wurde sie einfach ignoriert. "Alle haben andere Kunden zuerst bedient und mich nicht mal angesehen", erzählt sie. "Ich habe höflich gewartet. Nach einer Ewigkeit habe ich aufgegeben und bin gegangen. Ihnen ist dadurch eine zahlende Kundin entgangen – aber für mich hatte es auch einen Vorteil: Ich habe mir 1000 Dollar gespart." 

Tattoo-Verbot im Nachtleben?

Im Gegensatz zu dem Vorfall, der ihr in einem Restaurant passiert ist, ist das allerdings noch harmlos. Mit ihrem Mann wollte sie zu Mittag essen gehen. Nachdem sie an einen Tisch gesetzt wurden, kam das Management des Lokals und wollte, dass die beiden gehen. Es gäbe ein Verbot von sichtbaren Tattoos, wurde ihnen mitgeteilt. "Gelinde gesagt: Es war ein bisschen enttäuschend", sagt Dr. Gray.

Auch in einem Kasino sei ihr das schon passiert, als sie mit Freunden gerade von einer Körperkunst-Ausstellung kam. "Ich konnte mit dem Management darüber diskutieren, dass das unfair und diskriminierend ist. Sie haben uns dann doch reingelassen", erzählt sie. "Auch einige Nachtclubs haben so eine Türpolitik. Ich gehe zwar selten feiern, aber es ist wirklich frustrierend, wenn man als 'schlechte Menschen' oder als Gang abgestempelt wird, nur weil man bunte Haut hat."

Alltag zwischen OPs und Fotoshootings

Auf Instagram teilt die junge Ärztin ihren Alltag zwischen OPs und Fotoshootings mit der Welt und fast 31.000 Menschen folgen ihr dabei. Mit ihren Fotos will sie auch zeigen, dass man "ein Buch nicht nach seinem Cover" beurteilen sollte. Mit ihren Tattoos und dem OP-Kittel ist sie für viele ein Vorbild.

Ihr erstes Tattoo bekam Dr. Gray mit 16. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Stellen an ihrem Körper, die noch nicht tätowiert sind. Geplant sei das nicht gewesen, sagt sie, doch ihre Kunstsammlung sei immer weiter gewachsen. Wie viele Tattoos es mittlerweile sind, kann sie nicht sagen – aber es seien bis jetzt über 300 Stunden Arbeit gewesen. Angst vor den Schmerzen habe sie nie, der würde sie eher nerven, sagt sie der "Daily Mail". "Die Freude über das Ergebnis überwiegt allerdings jedes Mal. Zu sehen, wie aus der Schablone ein fertiges Kunstwerk wird, ist überwältigend."

Dass ihre sichtbaren Tattoos ein Problem beim Medizinstudium werden könnten, war der Australierin immer bewusst. Sie hatte Angst, dass Kollegen und Patienten sie nicht ernst nehmen könnten. Jetzt, nach ihrem Abschluss, würde sie gerne orthopädische Chirurgin werden. In der Zeit habe sie feststellen können, dass sich die Ansichten zu Körperkunst in der heutigen Gesellschaft verändert haben. Sie findet: "Wir alle sollten in der Lage sein, unsere Haut zu lieben – auch wenn wir uns dafür entscheiden, sie zu dekorieren."

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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?