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Guten Appetit!: Indisches Restaurant in Australien hat Tierfutter in Küche zubereitet

Das Cafe Marica im australischen Perth hat ein "tierisches" Problem: Der Chefkoch hat in seiner Küche Fleisch verarbeitet, das nicht für den menschlichen Verzehr geeignet war.

Geschmacksexplosion – vorausgesetzt das Fleisch ist für Menschen genießbar (Symbolbild)

Geschmacksexplosion – vorausgesetzt das Fleisch ist für Menschen genießbar (Symbolbild)

Getty Images

Wer jemals schon mal an einer Dose Tierfutter gerochen hat, dürfte wohl kaum auf den Gedanken gekommen sein, seine Gabel hineinzustecken und dem Vierbeiner das Essen wegzunaschen. Im australischen Perth war ein indisches Restaurant allerdings kurz davor, dies zu tun. Tatsächlich fanden Inspektoren, wie unter anderem "Perth Now" berichtet, in der Küche des Café Marica knapp 15 Kilo Hammelfleisch mit der Aufschrift "Tier-Fleisch – nicht für den menschlichen Verzehr geeignet".

Darauf basierend warf die Stadt Gosnell dem Restaurantbetreiber vor, gegen Vorschriften für verpacktes und unverpacktes Haustierfleisch verstoßen zu haben. Wie ein Sprecher der Stadt mitteilt, soll der Chefkoch dabei angetroffen worden sein, wie er gerade ein Gericht mit besagtem Fleisch zubereitet habe. Er soll es fälschlicherweise für Lammfleisch gehalten haben. Trotzdem gebe es keine Beweise dafür, dass Kunden tatsächlich das Tierfutter verzehrt hätten. Das Fleisch sei nach Aussagen eines Restaurantmitarbeiters nur in die Küche gelangt, weil der Chefkoch kein Englisch lesen könne und entsprechend den Aufdruck auf der Packung nicht entschlüsseln konnte.

Stellungnahme auf Facebook

Der Ladenbetreiber, Kopikaran Krishnasamy, setzte in der Folge einen Post auf Facebook ab: "Uns ist zu Ohren gekommen, dass die Behörden Informationen bezüglich unseres Fleisches herausgegeben haben, dass nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Wir möchten Ihnen versichern, dass die Situation behoben wurde und wir sofort den Einkauf beim Fleischlieferanten eingestellt haben. Wir gehen davon aus, dass unser blindes Vertrauen zu dem Lieferanten zu diesem Missverständnis geführt hat.  Wir sind sehr dankbar dafür, dass kein Kunde das besagte Fleisch verzehrt hat und wir wollen uns bei den Gesundheitsinspektoren dafür bedanken, dass sie uns geholfen haben, unsere Kunden vor einer schlimmen Erfahrung zu bewahren. Wir vom Café Marica halten uns an hohe Standards während wir Wert darauf legen, unsere Kunden mit qualitativen Speisen zu einem erschwinglichen Preis verwöhnen zu können."

Den Skandal kann dieses Statement nicht mehr verhindern. Obendrauf muss das Restaurant auch noch eine Strafe in Höhe von 14.000 australischen Dollar zahlen (umgerechnet knapp 8.700 Euro). Hinzu kommt ein immenser Imageschaden – denn wer möchte schon etwas essen, das eigentlich für die Haustiere bestimmt ist?!

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lui
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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