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Twitter-Diskussion: Junge Frauen erzählen: So schützen wir uns, wenn wir abends unterwegs sind

Wenn sie im Dunkeln allein unterwegs sind, fühlen sich Frauen oft unwohl. Viele von ihnen haben sich deshalb Verhaltensweisen angewöhnt, um sich zu schützen. Auf Twitter erzählen sie davon.

Eine Frau tippt im Dunkeln auf ihrem Handy

Im Dunkeln fühlen sich viele Frauen oft unsicher 

Getty Images

Wenn es dunkel wird, geht bei vielen Frauen der Puls hoch  – vor allem, wenn sie zu später Stunde noch allein auf der Straße unterwegs sind. Die Angst vor Belästigungen oder schlimmerem ist groß. Wenn aktuelle Vorfälle durch die Medien gehen, sind die Befürchtungen, dass man selbst zum Opfer werden könnte, besonders groß.

So auch gerade in Österreich. In Wien hatte ein Mann in einer Bar eine 35-jährige Frau, die einen Streit schlichten wollte, an den Haaren aus dem Lokal gezogen und auf den Boden geschleudert. Die Frau kam mit einer Kieferprellung und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.

Nicht nur dieser Fall hat dazu beigetragen, dass in dem Alpenland stark über die Sicherheit von Frauen in alltäglichen Situationen in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Und natürlich fragen sich viele Frauen: Wie kann man sich selbst schützen? Auf Twitter wollte Userin Natascha von ihren mehr als 7000 Followern wissen, welche Vorsichtsmaßnahmen sie treffen, wenn sie "abends oder allein aus der Wohnung" gehen.

Sie selbst erzählt, dass sie zum Beispiel Pfefferspray mitnimmt, am Abend keine Kopfhörer mehr trägt und nach dem Aussteigen aus der Bahn stets abwartet, dass alle an ihr vorbeigegangen sind, damit niemand hinter ihr geht. Offenbar ist Natascha nicht die einzige, die sich solche Vorsichtsmaßnahmen angewöhnt hat. Viele weibliche und transsexuelle Twitterer reagierten auf ihre Frage. 

"Sprich mich nicht an"-Körperhaltung

Eine Userin berichtete, dass sie schon an zwei Selbstverteidigungskursen teilgenommen habe. Außerdem schaue sie niemandem in die Augen – "das könnte falsch verstanden werden". Eine andere Frau erzählt, dass sie stets instinktiv schaue, wo sich das nächste Lokal befinde, in dem sie im Notfall Hilfe finden könnte. Andere schreiben, dass sie sich "eine arrogante 'Sprich mich nicht an'-Körperhaltung" antrainiert haben. Nicht weil sie unfreundlich sind, sondern weil sie ungewollte Annäherungsversuche befürchten.

In dem Thread finden sich einige gute Tipps für Frauen, die sich im Dunkeln schützen und sich sicherer fühlen wollen. Traurig aber ist, dass dies anscheinend wirklich nötig ist – denn viele berichten auch von schlechten Erfahrungen, die erst zu diesem Verhalten geführt haben. Natascha schiebt bei ihrem Aufruf noch einen wichtigen Nachsatz hinterher: Ein Übergriff ist nie die Schuld des Opfers. Und vielleicht führen die Antworten der Twitter-User auch bei einigen Männern zu mehr Verständnis und Hilfsbereitschaft.

Quellen: Twitter / "Oe 24"

Sharon Stone
epp
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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