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USA: Wegen löchriger Jeans: Schülerin muss Beine mit Gaffa-Tape abkleben

Weil sie in einer löchrigen Jeans zur Schule kam, musste eine Schülerin in den USA ihre Beine mit Gaffa-Tape bekleben. Ihre Mutter erfuhr davon erst, als ihre Tochter eine allergische Reaktion auf den Kleber hatte.

Zerrissene Jeans und Gaffa-Tape

Weil die Löcher ihrer Jeans über dem Knie saßen, wurde eine US-Schülerin dazu gedrängt, sie mit Gaffa-Tape zu überkleben (Symbolbild)

Getty Images

Hallo und Willkommen zu Folge 3587 von: "Die spinnen, die Amis". Heute wollen wir uns mal wieder mit den verrückten Kleiderverordnungen einiger Highschools auseinandersetzen. Vor wenigen Wochen hatten wir über eine Schülerin berichtet, die es doch tatsächlich gewagt hatte, ein T-Shirt ohne BH anzuziehen und deshalb Pflaster über ihre Nippel kleben musste.

Diesmal schauen wir nach Waldorf im US-Bundesstaat Maryland. Dort ist es Schülerinnen und Schülern verboten, Shorts anzuziehen, die über dem Knie enden. Außerdem ist es nicht erlaubt, löchrige Jeans zu tragen, die die Haut oberhalb des Knies freilegen. Gut, kann man so und so finden, aber jede Schule hat ihre eigene Kleiderordnung. 

Was allerdings für allgemeinen Unmut sorgt, sind die Konsequenzen, die die Schule zog, als eine Siebtklässlerin gegen diese Regel verstieß. Denn anstatt ihr die Möglichkeit zu geben, ihre Mutter anzurufen, damit diese ihr beispielsweise eine andere Hose zukommen lassen kann, beklebten sie die Beine des Mädchens mit Gaffa-Tape. Gaffa-Tape. Haben die schon mal versucht, sowas wieder abzuziehen? Das ziept wie Sau! Und so richtig gesund für die Haut ist der Kleber garantiert auch nicht.

In einem Interview mit dem US-Nachrichtensender "Fox 5" sagte die Schülerin: "Mir wurde gesagt, dass meine Jeans unangebracht seien. Und dann sagte mir eine Lehrerin, ich solle Gaffa-Tape holen. Sie versuchte, es anzukleben und meinte dann, ich solle es noch fester machen, damit es nicht abfällt."

Die Mutter des Mädchens teilte mit, sie könne sich nicht vorstellen, wie man diese Maßnahme für eine gute Idee halten könne: "Die Schule hätte mich anrufen müssen." Sie hätte erst von dem Vorfall erfahren, als ihre Tochter ihr eine SMS schrieb, da sie eine allergische Reaktion auf das Tape hatte und ihre Haut brannte und juckte.

Auf Anfrage des Nachrichtensenders ließ die Schule verlauten: "Normalerweise hätten die Verantwortlichen die Eltern des Mädchens informieren müssen und es tut uns Leid, dass dies nicht geschehen ist."

Jo und abgesehen davon, könnte man sich ja vielleicht nochmal eine bessere Taktik ausdenken, als Kindern die Haut mit Gaffa zuzukleben. Nur mal so als Anregung.   

jgs
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?