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Politik: Vom Leben gelernt: Drogen

Seit zehn Jahren fragt NEON Menschen, die uns beeindrucken, was sie in ihrem Leben gelernt haben. Im Laufe der Zeit hat sich in unserem Archiv ziemlich viel Weisheit angesammelt. Geständnisse, Geistesblitze, Glaubensbekenntnisse. Wissen, das wir mit euch teilen wollen. Heute: Drogen.

»Es hilft, Gras zu rauchen, wenn man einen Film wie ›Dumm & Dümmer‹ anschaut. Es ist besser, kein Gras zu rauchen, wenn man lernen, Auto fahren, als Pilot in ein Flugzeug steigen oder arbeiten muss – außer man ist Model.«

James Franco, Schauspieler

»Es sind jetzt so viele Jahre seit meinem Kokainskandal vergangen. Manche Leute werden mir den Fall noch beim Sterben vortragen.«

Michel Friedmann, Publizist

»Am 30. Geburtstag sollte man aufhören Drogen zu nehmen. Ich war 31, es war während der Fußball-WM 1998. Nach einer durchfeierten Nacht sah ich ein Spiel von Deutschland und nahm Drogen. In der Halbzeit dachte ich mir plötzlich: ›Das ist doch alles nur lächerlich.‹«

Noel Gallagher, Britpopper

»Beim Rappen wie beim Drogendealen geht es nur um eines: Kontinuität. Die Leute müssen deinem Namen und deinem Scheiß vertrauen können. Nur dann kommen sie wieder und kaufen noch mehr.«

50 Cent, Rapper

»LSD in der Disko ist einfach zu viel.«

Nina Humpe, Sängerin

»Ich war ein paar Jahre lang heroinabhängig. Man kommt nur auf eine Art davon los: aufhören und sich ein anderes Rauschmittel suchen. Ich für meinen Teil schreibe jetzt eben Bücher.«

T. C. Boyle, Schriftsteller

»Meine Freunde und ich wurden in Bayern schon hunderte Male wegen Weed hochgenommen. Es bringt nichts, es in den Socken zu verstecken, da gucken die Cops zuerst nach.«

Jan Delay, Rapper

»Ich habe Drogen nie wegen der Drogen genommen, sondern weil ich ausprobieren wollte, ob einem Gott auch hilft, wenn es einem richtig schlecht geht. Er macht es.«

Nina Hagen, Sängerin

»Drogen lehren dich nichts, sie vergrößern nur das Loch in deiner Seele.«

Grandmaster Flash, DJ

»Jeder Zug aus der Crackpfeife kann das Gehirn zerstören. Weiterleben und eine Vollklatsche haben, das stell ich mir am schlimmsten vor.«

Konstantin Wecker, Popikone