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Twitter-Thread : Katzen-Telefonistin und Dildo-Verpacker: Hier erzählen Menschen von ihren skurrilsten Jobs

Von der Assistentin in einer Seitensprung-Agentur bis zur Katzen-Telefonistin ist alles dabei: Auf Twitter berichten Nutzer in einem Thread von den seltsamsten Jobs, die sie je hatten.

Eine Katze "telefoniert" und liegt mit Telefonhörer im Bett

"Ich durfte die Katzen ans Telefon holen, wenn Herrchen oder Frauchen aus dem Urlaub anriefen und ihre Lieblinge sprechen wollten", berichtet eine Frau. 

Getty Images

Dildos verpacken, VHS-Kassetten für einen Privatporno-Produzenten bekleben und Damen und Herren empfangen, die sich für eine "Rolle" bewarben – das sind die skurrilsten Jobs, die der Twitter-Nutzer "Brathering" in seinem Leben je gemacht hat. Auf Twitter fragte er seine Follower nach ihren merkwürdigsten Jobs und nannte seine eigenen als Beispiel. Dass er gleich mehr als 300 lustige Antworten bekommen würde, hätte er wohl nicht gedacht.

Unter anderem meldete sich der ehemalige Fahrer einer Escort-Agentur und eine Dame, die in einer Seitensprung-Agentur gearbeitet hat. "Da wurden Alibis für untreue Ehemänner und Frauen sehr glaubhaft inszeniert", berichtet sie. "Moralisch durchaus fraglich, aber sehr rentabel." 

Ein Nutzer erzählt, dass er als Akt-Model auf einem drehenden Podest liegen musste, weil er eine Wette verloren hatte. Da er noch Restalkohol im Blut gehabt hätte, hätte sich auch sein Kopf gedreht. Auch ein anderer Nutzer hat sich für Geld bereits ausgezogen: Im Supermarkt habe er halbnackt mit Boxhandschuhen gestanden und einen Sandsack präsentiert. "Den Omas hats gefallen." 

Mit diesem Peinlichkeitsgrad kann ein weiterer Mann mithalten, wenn auch angezogen. "Bin für einen Werbefilm als Batterie verkleidet bei einer Sportveranstaltung rumgelaufen." 

Sexhotline-Werbung: "Zehn Minuten – 100 Euro auf die Hand" 

Dass alternde Herren sich nicht hinter Batterie-Verkleidungen verstecken müssen, war die Aufgabe einer Frau, die sich zu Wort meldet. "Ich habe einzelne Haarfolikel vom Hinterkopf haarverlustiger Herren ausgecuttet, damit die denen oben wo's kahl war wieder reintransplantiert werden konnten", schreibt sie. "Bisschen wie Umtopfen." 

Und auch, wo die Besucher für die Talkshows von Hans Meiser und Bärbel Schäfer gesucht wurden, wissen wir nun dank Twitter. "In irgendwelchen Bierzelten auf Schützenfesten." Da es diesen Job nun aber leider nicht mehr gibt: Als Stimme einer Sexhotline-Werbung verdient man offensichtlich gar nicht so schlecht, wie eine ehemalige Mitarbeiterin berichtet. "Zehn Minuten im Tonstudio. 100 Euro auf die Hand."

Telefonate etwas anderer Art führte eine Katzen-Nanny in einem Katzen-Hotel. Kaum zu fassen, aber wahr: "Ich durfte die Katzen ans Telefon holen, wenn Herrchen oder Frauchen aus dem Urlaub anriefen und ihre Lieblinge sprechen wollten."  

Ausgestorbene Berufe
ame
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