Zudem kündigte das Unternehmen, das bereits seit mehreren Jahren in finanziellen Schwierigkeiten steckt, eine massive Umstrukturierung an. Dabei sollen viele der dutzenden Studios weltweit zu fünf "Kreativhäusern" zusammengelegt werden, die sich jeweils der Einwicklung eines anderen Spielgenres widmen.
Ubisoft hatte im Zuge von Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro in den vergangenen Jahren bereits etwa 3000 Stellen weltweit abgebaut und Studios geschlossen. Am Mittwoch erklärte der Spieleentwickler den Start der "dritten und abschließenden Phase" zur Einsparung von 200 Millionen Euro innerhalb von zwei Jahren.
Als Teil einer Umstrukturierung sagte das Unternehmen die Entwicklung von sechs Spielen ab, darunter die Neuauflage des Videospiel-Klassikers "Prince of Persia: Sands of Time". Das Spiel wird nun trotz mehrjähriger Entwicklungszeit und hoher Erwartungen der Fans auf Eis gelegt. Zudem verschob Ubisoft die Veröffentlichung von sieben weiteren Spielen - sie sollen nach Unternehmensangaben "zusätzliche Entwicklungszeit" bekommen.