"Die Konsequenzen sind absehbar: weniger Behandlungsqualität und höhere Kosten", warnte Kampeter. "Damit rückt das Ziel in weite Ferne, die hohen Beitragsgelder im Gesundheitswesen endlich wirksamer einzusetzen." Richtig seien hingegen von der Regierung geplante Änderungen bei der Finanzierung des Pflegebudgets. "Hierdurch wird missbräuchlichen Kostenverschiebungen und ineffizientem Personaleinsatz bei den Krankenhäusern entgegengewirkt", erklärte Kampeter.
Bei den Änderungen an der Krankenhausreform, die Union und SPD am Vormittag im Bundestag beschließen wollen, geht es unter anderem um mehr Mitspracherechte für die Länder sowie Fristverlängerungen und zusätzliche Ausnahmeregeln insbesondere für kleinere Kliniken im ländlichen Raum. Zudem wird der Kostenanteil des Bundes zugunsten der Länder erhöht.