Meta hatte im Dezember 2025 bekanntgegeben, eine Einigung zum Erwerb des KI-Agenten geschlossen zu haben, machte aber keine Angaben über die finanziellen Einzelheiten des Geschäfts. Laut Analysten des Datendiensts Bloomberg Intelligence könnte der Deal mehr als zwei Milliarden Dollar schwer sein.
Analysten hatten zuvor gewarnt, dass ein solcher Deal angesichts des erbitterten technologischen Wettstreits zwischen China und den USA auf Widerstand der Aufsichtsbehörden stoßen könnte. Im März berichtete die Zeitung "Financial Times" unter Berufung auf drei gut unterrichtete Quellen, dass China zwei Manus-Mitgründern die Ausreise aus dem Land verboten habe.
Manus wurde vom Startup Butterfly Effect erschaffen, das in China gegründet wurde, aber inzwischen in Singapur ansässig ist. Der KI-Agent kann laut eigener Website etwa Lebensläufe durchsehen und zusammenfassen oder auch eine Website zur Aktienanalyse zusammenstellen.
oer/bk