In Afghanistan sind in den vergangenen Tagen nach Behördenangaben mindestens 24 Menschen in Folge starker Regenfälle und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Allein in der nördlichen Provinz Baghlan starben durch Sturzfluten seit Donnerstag 15 Menschen, dutzende weitere wurden verletzt, wie ein Sprecher des dortigen Gouverneurs am Freitag mitteilte. Weitere insgesamt neun Todesopfer seit Mittwoch wurden aus verschiedenen Landesteilen gemeldet.
Am Mittwoch hatten neue heftige Regenfälle in weiten Teilen Afghanistans eingesetzt. In mehreren Landesteilen kam es zu verheerenden Überschwemmungen. Schon zuvor hatte wochenlang stürmisches Wetter in dem Land geherrscht, durch das Gebäude beschädigt und Ernten vernichtet wurden. Die Zahl der wetterbedingten Todesopfer im April hatten die Behörden mit 148 angegeben.