Über den Referentenentwurf hatte zuerst das Nachrichtenportal Politico berichtet. Die Pläne folgten "dem Ansatz, das zunehmende Problem der Suchtabhängigkeit ernst zu nehmen", heißt es demnach in dem Entwurf. Denn die Folgen könnten laut Ministerium "von Gesundheitsgefährdung bis Gewaltbereitschaft und Verwahrlosung“ reichen. Nach Angaben der Ministeriumssprecherin befindet sich der Referentenentwurf derzeit in der Länder- und Verbändeabstimmung.
Der Bundesrat hatte die Bundesregierung im September zur Abschaffung des "begleiteten Trinkens" aufgefordert. Die Länderkammer unterstützte dabei mit klarer Mehrheit eine entsprechende Initiative Bayerns, die insbesondere auf die Suchtprävention und mögliche Entwicklungsstörungen in der Pubertät verwies.