Das Feuer bedrohe Gebäude und Infrastruktur, erklärten die Behörden. Ein Haus wurde demnach zerstört. Opfer wurden zunächst jedoch keine gemeldet.
Angetrieben von Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 55 Stundenkilometern erfasste der "Sandy Fire" genannte Brand nach Angaben der Feuerwehrbehörde CalFire bis Montagabend eine Fläche von 552 Hektar. Die Löscharbeiten wurden demnach durch hohe Temperaturen und geringe Luftfeuchtigkeit erschwert.
Von den Evakuierungsanordnungen betroffen waren neben Teilen von Simi Valley auch die benachbarte Stadt Thousand Oaks, wo sich die Bewohner einiger Viertel in Sicherheit bringen sollten. Für mehrere Wohngebiete im Norden von Los Angeles galten indes Evakuierungswarnungen.
In diesem Fall seien die Bewohner "nicht verpflichtet, das Gebiet sofort zu verlassen", sagte die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, Journalisten. Sie würden jedoch dazu angehalten, "wachsam zu sein und sich auf eine Evakuierung vorzubereiten", falls sich die Lage verschlechtere und eine Evakuierungsanordnung erlassen werde. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gehen wir nicht davon aus, dass der Waldbrand das Stadtgebiet von Los Angeles erreichen wird", fügte Bass hinzu.
Anfang 2025 war Los Angeles von verheerenden Waldbränden heimgesucht worden, bei denen dutzende Menschen ums Leben kamen und zehntausende Gebäude zerstört wurden.