Trotz deutlicher Unterschiede zwischen den Branchen bleibe die Homeoffice-Nutzung auch innerhalb der einzelnen Sektoren weitgehend konstant, fügte Allipour hinzu. Die Dienstleistungsbranchen verzeichnen laut Ifo mit 34,9 Prozent den höchsten Homeoffice-Anteil. Bei IT-Dienstleistern arbeiten 76,4 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise von zu Hause aus, bei den Unternehmensberatern sind es 67,6 Prozent.
In der Industrie ist der Homeoffice-Anteil mit 15,4 Prozent der Beschäftigten dagegen niedrig. Am höchsten ist er hier in der Automobilindustrie mit 24,2 Prozent und bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten mit 21,9 Prozent.
Auch im Handel liegt die Quote branchenbedingt deutlich niedriger bei 12,6 Prozent. In der Baubranche ist die Quote mit 4,5 Prozent am niedrigsten.