Grund für den im Schnitt langsameren Preisanstieg waren den Statistikern zufolge vor allem die sinkenden Energiepreise. Sie lagen 4,1 Prozent niedriger als im Januar des vergangenen Jahres und sanken damit deutlich stärker als Ende 2025. Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak stiegen im Vorjahresvergleich um 2,7 Prozent, die Preise für Dienstleistungen um 3,2 Prozent.
Die höchsten Inflationsraten verzeichneten den Angaben zufolge die Slowakei (4,2 Prozent), Kroatien (3,6 Prozent) sowie Irland und Lettland (je 2,6 Prozent). Am niedrigsten fiel der Preisanstieg in Frankreich (0,4 Prozent), Finnland (1,0 Prozent) und Belgien (1,4 Prozent) aus.
Für Deutschland gab Eurostat die Inflation mit 2,1 Prozent an. Die EU-Statistiker liegen damit auf einer Linie mit dem Statistischen Bundesamt, das bereits am vergangenen Freitag eine Schätzung für den Januar abgegeben hatte.