Als der Präsident noch Student war, zog Akbar bereits durch das Viertel am linken Seine-Ufer, um dort mit flotten Sprüchen seine Zeitungen zu verkaufen. Zunächst verkaufte er Satireblätter, heute vor allem "Le Monde". Als er diese Arbeit aufnahm, gab es noch rund 50 mobile Zeitungsverkäufer in Paris, die etwa an den Métro-Eingängen standen. Akbar baute sein Geschäft aus, indem er durch die Cafés zog und sich amüsante Schlagzeilen ausdachte.
Damals verkaufte er pro Tag bis zu 200 Zeitungen, heute sind es im Schnitt 30. Der 73-Jährige bezieht längst Rente und arbeitet trotzdem weiter, jeweils zwischen 15.00 und 22.00 Uhr. Er sei "gerührt" über die Auszeichnung, sagte er bei der Feierstunde im Elysée-Palast. Und er freue sich schon darauf, seine neue Schlagzeile in die Welt zu rufen: "Ich hab's geschafft, jetzt bin ich Ritter!"