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Mordprozess gegen Politikergattin in China beendet

Nach nur wenigen Stunden ist in China der Mordprozess gegen die Ehefrau des in Ungnade gefallenen ehemaligen Spitzenpolitikers Bo Xilai zu Ende gegangen.

Nach nur wenigen Stunden ist in China der Mordprozess gegen die Ehefrau des in Ungnade gefallenen ehemaligen Spitzenpolitikers Bo Xilai zu Ende gegangen. Ein Vertreter des Gerichts in Hefei im Osten des Landes sagte, Gu Kailais von den Behörden gestellte Verteidigung habe der Mordanklage "nicht widersprochen". Ihr Anwalt habe dem Gericht gesagt, dass sie für die Tat "verantwortlich" sei, dass aber ihre Kooperation bei den Ermittlungen berücksichtigt werden müsse.

Ebenfalls angeklagt ist ein Hausangestellter des Paars, Zhang Xiaojun. Ihm wird vorgeworfen, das Gift bei sich gehabt zu haben. Dessen Anwalt widersprach dem Gericht zufolge ebenfalls nicht der Anklage. Das Urteil soll demnach zu einem späteren Zeitpunkt fallen.

Gu soll den britischen Geschäftsmann Neil Heywood vergiftet haben. Er wurde im November in einem Hotelzimmer in der Millionenstadt Chongqing tot aufgefunden. Journalisten waren zu dem Prozess, der ursprünglich zwei Tage dauern sollte, nicht zugelassen.

Beobachter rechneten im Vorfeld damit, dass Gu des Mordes schuldig gesprochen wird, ihr aber die Todesstrafe erspart bleibt. Gus Ehemann Bo galt lange als aussichtsreicher Kandidat für einen Führungsposten in der Kommunistischen Partei Chinas, er war im März aber von seinen Posten abgesetzt worden.

hcy/mt/ki/mm

Nach wenigen Stunden ist in China der Mordprozess gegen die Ehefrau des in Ungnade gefallenen ehemaligen Spitzenpolitikers Bo Xilai zu Ende gegangen. Ein Vertreter des zuständigen Gerichts in Hefei im Osten des Landes sagte, Gus von den Justizbehörden gestellte Verteidigung habe der Mordanklage "nicht widersprochen". Das Urteil soll demnach zu einem späteren Zeitpunkt fallen.

Gu soll den britischen Geschäftsmann Neil Heywood vergiftet haben. Er wurde im November in einem Hotelzimmer in der Millionenstadt Chongqing tot aufgefunden. Journalisten waren zu dem Prozess, der ursprünglich zwei Tage dauern sollte, nicht zugelassen.

Beobachter rechneten im Vorfeld damit, dass Gu des Mordes schuldig gesprochen wird, ihr aber die Todesstrafe erspart bleibt. Gus Ehemann Bo galt lange als aussichtsreicher Kandidat für einen Führungsposten in der Kommunistischen Partei Chinas, er war im März aber von seinen Posten abgesetzt worden.

AFP / Nicht verwenden (war Agentur)