Erste Aktionen hatten nach Angaben des Veranstalters am Donnerstag und Freitag stattgefunden. Karsamstag ist traditionell der Haupttag der Ostermärsche. Am Ostersonntag fanden vereinzelte Veranstaltungen statt, am Montag waren noch einmal rund 30 Demonstrationen, unter anderem in Dresden und Hamburg, geplant.
Im Fokus der diesjährigen Ostermärsche standen die anhaltenden Kriege in Nahost und der Ukraine. Die Friedensbewegung fordert von der Bundesregierung diplomatische Initiativen zur Beendigung der "israelischen und US-amerikanischen Aggressionen". Sie protestiert zudem gegen die Reaktivierung der Wehrpflicht, die Öl-Blockade von Kuba und die Stationierung von US-Waffen in Deutschland.
Die Ostermärsche in Deutschland finden seit den 1960er Jahren statt. Den größten Zulauf verzeichneten sie in den 80er Jahren im Kalten Krieg, als hunderttausende Menschen daran teilnahmen. In den vergangenen Jahren fiel die Mobilisierung deutlich geringer aus.