Sämtliche Klassenkameraden kämen in dem neuen Band vor, unter ihnen der immer hungrige Otto (im Original Alceste), der bebrillte Adalbert (Agnan) und der rauflustige Franz (Eudes). Illustriert werden sie von dem Musiker und Zeichner Fursy Teyssier. „Er hat es geschafft, den Stil und den Geist von Sempé zu treffen“, sagte der Verlagschef mit Blick auf den Originalzeichner, der 2022 im Alter von 89 Jahren gestorben ist.
„Die Eltern haben nostalgische Erinnerungen, und die Kinder von heute erkennen sich in seiner Welt wieder“, sagt du Châtenet. Auch wenn es in den Büchern vom „Kleinen Nick“ weder Bildschirme noch erwerbstätige Mütter gibt, können sich bis heute Kinder und Erwachsene schnell mit den liebevoll überzeichneten Figuren identifizieren.
Renée Goscinny, der auch den Gallier Asterix und Lucky Luke schuf, und der Zeichner Jean-Jacques Sempé hatten die ersten Geschichten vom kleinen Nick 1959 in einer Regionalzeitung veröffentlicht. Innerhalb von sechs Jahren entstanden mehr als 200 Episoden, die zum internationalen Erfolg wurden. Anfang der 2000er Jahre veröffentlichte Anne Goscinny eine Reihe von bis dahin unveröffentlichten Geschichten, die sie im Nachlass ihres Vaters gefunden hatte. Zudem kamen vier Filme und zwei TV-Serien auf den Markt.
Weltweit wurden mehr als 20 Millionen Bücher in rund 40 Sprachen vom „Kleinen Nick“ verkauft, der - neben dem „Kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint-Exupéry - zu einer französischen Ikone wurde. Der neue Band soll am 8. Oktober erscheinen.