"'Wer nicht kämpft, hat schon verloren' – das war die Maxime Ihrer Mutter, es war die Leitschnur ihres Handelns", erinnerte Steinmeier in einem Kondolenzschreiben an die Tochter der Verstorbenen. "Mit ihrem Mut, ihrer Beharrlichkeit, ihrem Humor und ihrer Überzeugungskraft hat sie maßgeblich dazu beigetragen, in unserem Land Schritt für Schritt mehr Gleichberechtigung in die Tat umzusetzen."
"Rita Süssmuth war die erste Frauenministerin der Bundesrepublik", erklärte Steinmeier weiter. "Mit ihrem Engagement und ihrer Strahlkraft hat sie viele Frauen inspiriert, sich einen Platz an der Spitze von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu erobern." Zudem würdigte der Bundespräsident den Einsatz der Verstorbenen im Kampf gegen Aids sowie für eine "aufgeklärte Einwanderungspolitik". "Integration war ihr ein Herzensanliegen. Sie hatte früh erkannt, dass in unserem Land Integrationspolitik eine Zukunftsaufgabe ist."