HOME

Noch Fragen?

Frage Nummer 3000052104 Gast

Gibt es eventuell ein Zusammenspiel zwischen einer Subarachnoidalblutung und einem anschließenden Rheumaschub?

Nach einer Subarachnoidalblutung mit anschliessendem neurochiurgischen Eingriff
in den Schädel, um die Blutung mit Clip zu stoppen, tauchen nun rheumaartige Schmerzen in den Händen und Beinen auf. Der Neurochirurg sagt, hat nichts miteinander zu tun. Der Rheumatologe sagt ist mögluch, findet aber keinen Rheumatita im Blut! Wem kann man glauben und was kann man tun ? Selbst IBU 1000 hilft nicht!
Antworten (7)
Satan
Zu dem Zusammenhang der Erkrankungen kann ich zwar nichts sagen. Aber zum Rheuma.
Ein positiver Rheumafaktor macht eine rheumatische Erkrankung wahrscheinlicher, beweist sie jedoch nicht. Ebenso macht ein negativer Rheumafaktor Rheuma zwar unwahrscheinlicher, schließt es aber nicht aus.
Bei meiner Hausärztin war der Faktor Null. Beim Rheumathologen 378. 7 wäre normal.
Ich hatte so starke Schmerzen dass ich mich fast nicht mehr bewegen konnte. Nach der Einnahme von 20 mg Kortison konnte ich mich innerhalb von 2 Stunden wieder bewegen. Das ist jetzt 6 Monate her.
Seit ein paar Wochen nehme ich Leflunomid und kann jetzt langsam das Kortison absetzen.
Bin jetzt auf 5 mg.

Nur eine Frage: Woher weißt Du denn was rheumaartige Schmerzen sind?
Gast
Ich hatte mal einen Rheumaschub, als ich 1990 monatelang in einer feuchten Tiefpaterrewohnug in Rostock gewohnt habe. Die Hände, dicke Knie und morgens am Heizkörper hochziehen, um aus dem Bett zu kommen. Hatte eine Cortisontherspie über 6 Monate, seit dem ist Ruhe. Betrifft aber meine Frau, nicht mich. Cortison darf sie nicht nehmen, Symptome sind eindeutig, dicke Fingergelenke, dicke Fußgelenke und Schmerzen bei jeder Bewegung. Wenn sie sich nur leicht irgendwo anstößt, hat sie das Gefühl, sie bricht sich die Finger. Das kam direkt nach dem Sue aus dem Krankenhaus kam. Das waren 4 Wochen Intensiv, 4 Wochen normale Station und 4 Wochen Reha.
Satan
Kleine Ergänzung.
Ich wusste nicht dass ich Rheuma habe.
Hatte nur geschwollene Hände und Füße und mega Schmerzen in den Gelenken.
Meine Hausärztin hat mich dann zum Rheumathologen geschickt und der hat mich nach der Untersuchung sofort ins Krankenhaus überwiesen.
10 Wochen wurde ich mit MTX behandelt, aber das hat nicht gewirkt.
Gute Besserung wünsche ich
Gast
Ja Danke, das wird wieder eine Odyssee durch Krankenhäuser und Ärztezimmer!
Amos
Beide Erkrankungen sind von der Ursache her völlig verschieden, ein Zusammenhang besteht m. E. nicht. Mein Chef pflegte zu sagen: "Man kann Läuse und Flöhe haben."
Gast
Merkwürdig ist , dass es direkt nach dem Krankenhausaufenthalt kam und immer heftiger wurde - und das es nichts dergleichen im Blut nachzuweisen gibt.
Ich hatte das auch vor vielen Jahren von jetzt auf gleich, stand kurz vor der Rheumaklinik und hatte einen Rheumatita, da träumt der Führer von!
Gast
Es ist auch nicht einfach mit ihr, sie war selber Assistentin bei Prof. Rössler an der ME Bonn. Ist zwar Orthopädie, aber sobald jemand in dieser Materie steckt, wird es für alle Anderen schwierig.