Gast

leserbriefe an die redaktion

per post, email oder wie?
Frage Nummer 62675

Antworten (18)
elfigy
Per Post, Mail, oder Fax möglich. Die Adressen stehen im Stern in der Printausgabe. Für stern.de im Impressum
Eichenlaub
Gegebenenfalls auch per Brieftaube oder mit nem Esel hinreiten.
.
Unten gibt es ein Feld namens "Email an stern.de-Redaktion". Frage doch mal da nach im Zweifel...
caribe23
Unter den Teppich gekehrt ?

Wie hat doch die „Schwarze Null“ alias Dr. Wolfgang Schäuble Gift und Galle gespeit,
als die PANAMA PAPERS zu Tage gefördert wurden.
Vehement hat er verkündet, dass er eine umgehende Untersuchung und Aufklärung
solcher Machenschaften einleiten will.
Und heute, 8 Monate später nach Aufdeckung des Skandals, gibt es ausser 3 schnell
ermittelten Persönlichkeiten des öffemntlichen Lebens keinerlei neue Erkenntniss ?!
Da muss man doch Schlussfolgern, dass entweder die verantwortlichen Jäger im
Bundesfinanzministerium schlafen, oder im grossen Stil geschrettert wurde.
Womöglich Dateien von hochrangigen Köpfen in Wirtschaft, Politik etc.
Oder es wird als Steuergeheimis unter Verschluss gehalten, - wie so vieles Andere,
wobei es doch das Wirtschaftsgeld des Volkes ist.
Wo sind sie geblieben, die Millionen unserer Steuergelder Herr Dr. Schäuble. Wo sind sie geblieben?
Mayo Velvo
Leserbrief, "Unser Lied für Lissabon (2018)"

Eigentlich ist mir persönlich der Rahmen egal, in welchem ein Lied mich "packt" und/oder "abholt". Das kann auch durchaus in einer beinah an Provinzialität kaum mehr zu unterbietenden Veranstaltung sein, die überdies durch einen flappsigen und kalauernden Moderator wie Elton unterirdischer nicht hätte sein können.
Egal ob als Helium geschwängerte Dreadlock-Mickey-Maus, räkelnde Artistik auf dem Flügel (ich dachte immer das wäre eine russische Domäne?!) oder x-beiniger ADHS-Barde: Über all diese Gimmicks kann ich hinwegsehen, wenn einfach der Song "stimmt", also überrascht, berührt oder positiv irritiert.
Leider war das eigentlich bei keinem der angebotenen Songs des deutschen Vorentscheids der Fall, bei vollem Respekt den teilnehmenden Künstlern gegenüber, die alle für sich etwas draufhaben.
Der Gewinnersong von Michael Schulte orientiert sich (bewusst oder unbewusst?!) sowohl in Komposition als auch in der Präsentation an erfolgsversprechenden Vorbildern wie Ed Sheeran, James Arthur ("Say You Won't Let Go") und auch ein bisschen an Adele ("Someone like you").
Das würde man beim ESC vielleicht den Skandinaviern oder Moldaviern schmunzelnd durchgehen lassen, doch über einen solchen Beitrag aus Deutschland, wittere ich Häme in der ESC Gemeinde.
Aber wer weiss, die launische Seele des Grand-Prix ist ja immer für eine Überraschung gut.
Und ja, es hätte auch alles viel schlimmer kommen können.
primusinterpares
Lieber Mayo Velvo. Im Namen von stern.de und der Wissenscommunity danke ich Ihnen für Ihren wichtigen Leserbrief. Wir nehmen Ihre Ausführungen zur Kenntnis und werden zu gegebener Zeit darauf zurückkommen. Es ist erfreulich, dass es doch noch Menschen gibt, die sich mit so existenziellen Fragen unserer Gesellschaft befassen, und mehr noch, in der Lage sind, dies zum Wohle aller mit eindringlichen Worten mitzuteilen. Danke, danke, danke nochmals.
HaHa
Es ist nicht OK, wenn ein wichtiges Infrastrukturprojekt wie Stuttgart 21 so mies gemacht wird.Es gibt nun mal Techniker die die Sicherheitsbestimmungen Ok finden und andere die nachbessern möchten. Das Projekt selbst ist durch eine Volksabstimmung entschieden worden, die von SPD-Seite angeregt wurde. Warum muss sowas so kritisch beschrieben werden ? Solche großen Projekte werden von einem Teil des Volkes immer negativ gesehen; Fortschritt ist was anderes.
peter.margraf@web.de
Wer das heutige Live-Interview der SPD Umweltministerin bei Berlin Direkt gesehen hat, erhielt die Antwort darauf, warum immer weniger Bürger die SPD wählen. Selbst auf 5! Nachfragen zu Tempolimit und Erhöhung der Benzinsteuer auf Basis SPD-Parteitagsbeschlüssen war keine Antwort von ihr zu erhalten. Gute Nacht, SPD. Im Übrigen kannte ich als wirklich politisch interessierter Mensch diese Dame gar nicht. Scheinbar zu Recht.
Gustav Baitinger
ich möchte einen Leserbrief per Email schicken
rayer
info@stern.de/
Elfijutta
Vermüllte Republik, Stern Nr. 40

Auch ich finde es der Gesellschaft gegenüber als eine große Unverschämtheit, wenn ich sehe, daß der Müll einfach so irgendwo entsorgt wird.

Mein Sohn lebt in der Schweiz, Kanton Zürich. Dort gibt es an legalen Müllstandorten Überwachungskameras.

Durch das Auto Kennzeichen kann so der Müllsündern ermittelt werden, wenn dort nicht Zugelassenes entsorgt wird.

Ich finde das eine sinnvolle Sache, so müssen nicht Mülldedektive tätig werden.

E. SCHOLZ
Gerli
Per email
Raimondo
Bericht Ihr Geld hilft Heft 53
Guten Tag,
vor Wochen sagte meine Frau, ich hätte dieses Jahr zu wenig gespendet. Beim Nachholen tat ich mir dann mit der Entscheidung schwer, wen bedenke ich mit einer Spende. Ihr Artikel hat mich motiviert, gleich mal für das Aktionsbündnis "Pandemie ohne Hunger" € 500 zu überweisen. Außerdem gab er mir Anregungen für die Spenden in den nächsten Monaten. Ist es aber nicht möglich, dass der Stern, als neutrale Organisation auf die vielen, um Spenden bittenden Organisationen zu geht und anregt, ihre Aktivitäten zu bündeln und gemeinsam auf zu treten. Wem nützt eigentlich die Konkurrenz von Hilfsorganisationen in bestimmten Gebieten? Geht es um den eigenen Glorienschein oder den eigenen Geldbeutel? Ich glaube, es würden viel mehr Menschen -und dazu zähle ich auch- mehr spenden, wenn wir wüssten, dass mit dem Geld wirklich geholfen wird und es nicht für Werbung, Verwaltung oder sogar die eigene Bereicherung ausgegeben wird. Raimund Scheu, Taunusstein
curio
Die abgehobenen: Sylt ist schon immer etwas besonderes nicht nur für die Abgehobenen. Wenn eine Hochzeit gefeiert wird ist das ein Event vor allem wenn es sich um Persönlichkeiten handelt. Auch ist es einfacher so etwas auf einer Insel auf die Beine zu stellen. Warum soll man bei solch einem Anlass nicht feiern, jeder würde das gerne machen es ist dann halt etwas größer auf der Insel. Die Kosten erstmal privat , was solls danach sollte man nicht fragen, was machbar ist ist ok. Die jetzige Lage , man sollte nicht davon ausgehen es würde die nächsten Jahre alles wegfallen. Für Sylt ist es eine Super Sache die auch Geld auf die Insel Spült. Also nicht aufregen ich als Sylter müßte mich schon lange über ganz andere Sachen aufregen, aber ich bin weggezogen aber man bleibt immer Sylter
Tipsy2870
Hallo Leute!
Muss das wirklich sein, dass schon das zweite Mal dieses Jahr ein Titelbild mit diesem unsäglichen Typ Trump den Lesern zugemutet wird?!?
Wie das letzte Mal auch ist nichts besonders neues passiert, also um so schlimmer ihn auf diese Weise hervorzuheben und wichtig zu machen bloß um durch ein plakatives Bild vielleicht die Auflage zu erhöhen, nicht sehr seriös! Wenn ihr das braucht dann nehmt doch mal wieder Putin mit nem Totenkopf oder so!
Bei den laufenden kleinen Preiserhöhungen sollte es doch auch ohne Trump gehen.....
VG Helmut Schörner
!Anne!
Das Titelbild ist ja das "Fressen" für TrumpanhängerInnen. Wie kann man nur soviel Munition liefern? Wie kann ein demokratisches Medium sich auf eine solche Schiene begeben?
Günter-Hess
So wie der Papst wahrscheinlich an Gott glaubt, glaubt eben Gerhard Schröder, dass ausgerechnet er von Putin nicht wissentlich belogen wird. Beides ist menschlich verständlich.
Caprivi
STERN vom 11.8.2022, Ausgabe 33

„Im Grunde ist der Arztbesuch eine Dienstleistung wie jede andere.“ „Sorry, aber genau das ist er nicht“

Na klar werden Privatpatienten privilegierter behandelt – und es kann schon sein, dass eine Praxis ohne Privatversicherte finanziell nicht zurechtkommt. Aber nur mit Privaten ohne Kassenpatienten geht das auch nicht, klassische Mischfinanzierung.

Ein weitverbreiteter Irrtum, dass der Kassenpatient sich nur mit dem Arbeitnehmerbeitrag am Gesundheitswesen beteiligt. Der Arbeitgeberbeitrag gehört dazu, wird auch vom Arbeitnehmer erwirtschaftet. Beides zusammen ist der Beitrag, den der Arbeitnehmer in die Gesetzliche einbringt.

Die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen ist nicht zu bremsen solange wir uns die Tante-Emma-Laden Struktur kleiner Praxis-Betriebe verbunden mit einem einzigartigen Überweisungswahnsinn leisten und das abseits von jeglichen Digitalisierungseffekten. Dass strukturelle Effizienzsteigerungen unterbleiben, ist ein Indiz für noch zu gute Renditen.

Selbstverständlich ist eine Praxis Dienstleiser und der Patient Kunde, was sonst! Und statt der Gesundheitskarte als „blanko Scheck“ - der Kunde hat keine Ahnung, was wirklich abgerechnet wird - das Erstattungsprinzip wie bei den Privaten und den IGEL-Leistungen, geht doch. Die Praxisabläufe werden aus Sicht des Arztes optimiert, seine Arbeitszeit muss optimal eingesetzt werden, seine Zeit ist teuer, der Patient kann warten. Ein Wechsel der Sichtweise wäre wünschenswert: Der Kunde (vulgo Patient) sollte in den Mittelpunkt gerückt werden und zwar in allem, auch mit Blick auf die Wartezeiten. Dazu ein Wildwuchs bei den Sprechzeiten, von der telefonischen oder Online-Erreichbarkeit ganz zu schweigen

Das Gesundheitswesen in Deutschland: zu verwoben, zu viele Pfründe, zu viel Geld – ein gordischer Knoten, der auf den großen Alexander bisher vergeblich wartet.