HOME

Noch Fragen?

Frage Nummer 3000124149 Gast

Ich brauche Hilfe

Hallo was soll ich machen ich wohne in ein Einfamilienhaus zur Miete habe aber ein untermietsvertrag . Ich wohne ihr sei d 3 Jahre und mein Freund ist jetzt auch zi gekommen. Er hat mal schlechte Erfahrungen gemacht aber alles lage her .der Vermieter hat ihm rausgeschmissen und Hausverbot gesagt. Was kann ich jetzt machen er ist bei mir gemeldet und hat eigentlich schon ein ganzen Monat im Auto geschlafen. Habe ihn mit in die wohnung genommen was kann ich machen . Der Vermieter hat mir gedroht und es schriftlich zu machen. Bitte helfen sie mir
Antworten (1)
ing793
Ein "Untermietvertrag" setzt einen Hauptmietvertrag voraus.
Das heißt, es gibt einen Eigentümer, der nicht dort wohnt.
Es gibt stattdessen einen Bewohner, der das Haus gemietet und einen Teil davon an Dich untervermietet hat.

Wenn das nicht so ist, sondern Du das ganze Haus gemietet hast, dann ist das ein Mietvertrag, kein Untermietvertrag. In dem Fall, wäre es ganz alleine Deine Sache, wer bei Dir woht. Das ginge den Vermieter nichts an, müsste ihm nur angezeigt werden.

Aber auch bei echter Untermiete ist es grundsätzlich so, dass Du in Deiner Mietwohnung (oder in dem gemieteten Bereich) ein Anrecht darauf hast, dass der Partner dort auch wohnen darf (sofern genug Platz ist, die Mietsache damit nicht "überbelegt" wird).
Du musst das anzeigen, der Vermieter muss es akzeptieren.

Natürlich kann er Dir dann kündigen. Wenn Du möbliert zur Untermiete wohnst, innerhalb von zwei Wochen, wenn nicht möbliert, dann innerhalb von sechs Monaten.

Problematisch könnte es werden, wenn Dein Untermietbereich keinen separaten Zugang hat, sondern, wie in einem Einfamilienhaus üblich, man durch das offene Haus zu seinem Zimmer kommt. Da könnte das gestörte Vertrauensverhältnis dazu führen, dass der Vermieter den Durchgang in diesem Bereich untersagen kann.
An dem "könnte" siehst Du, dass ich es nicht weiß. Falls das oben geschilderte Szenario also zutrifft, würde ich mich nicht auf diese Community verlassen, sondern spätestens bei einem Kündigungsschreiben den Anwalt aufsuchen.