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Noch Fragen?

Frage Nummer 14011 Diana Ludwig

In unserer Kultur gibt es gewisse Idealmaße. Waren die immer beständig? Was galt denn früher als Idealmaß und wie sehen die in anderen Kulturen heute aus? Sind die identisch?

Antworten (5)
Highspeed
Wie Du schon sagst, in unserer Kultur. Andere Kulturen, andere Ideale. Denke mal an Rubens oder Sumo-Ringer.
subiro
Im Mittelalter waren die Idealmaße noch Normal.
Also Menschen die "wo man was zu greifen hatte".
Ich Vermute eher das sie sich um ihre Figur Sorgen machen!?
Sie sind wie sie sind und das ist Sexy so!!!
Lassen sie sich bitte nicht von irgendwelchen Leuten Vorschreiben welche Maße man zu haben hat.
JustMe_xy
Nein, diese Idealmaße haben sich ständig verändert. Eine Zeit lang waren mollige Frauen das non plus ultra, weil das ein Zeichen von wohlgenährt = wohlhabend war. Oder eine Zeit lang galt man als schön, wenn man nicht braun war, denn das ist ja ein Indiz dafür, dass man nicht auf dem Feld arbeiten musste.
Am besten kann man die Veränderung der Schönheitsideale in der Malerei ablesen: wenn man sich zum Beispiel die verschiedenen Interpretationen der Venus ansieht, sieht man, was als schön galt.
Auch inder Porträtmalerei gab es ja schon so etwas wie "Photoshoppen": die Künstler sollten ihre Modelle so malen, dass sie auch weitestgehend diesen Idealen entsprachen.
Wie die Schönheitsideale früher aussahen, würde ich an einer Suchmaschinen-Bildersuche ablesen. Ich denke, da kann man die Unterschiede direkt sehen.
hooterti5
Diese Maße sind nicht beständig. In den fünziger Jahren waren noch kurvenreiche Figuren "in" und die ideale Kleidergröße 44. Das ist heute doch wohl völlig anders. Der Wahn der Schlankheit begann ungefähr 1966 mit dem "Magermodell" Twiggy. jede kultur hat ihr eigenes Ideal und die sind auch völlig verschieden.
GünnieThehHOFF
In den Zeiten der Klassik waren Frauen sehr begehrt, die etwas molliger waren, daher auch der Begriff von der "Rubens-Frau". In der heutigen Zeit achtet man dabei mehr auf schlanke Typen. Bei China ist es so, dass die Männer dort eher auf Frauen stehen, die bei den Deutschen nicht so begehrt wären. Von uns so genannte "Tussis" hätten dort keine Chance.