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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000132770 Gast

Wie kann der Einzelhandel gegen den Onlinehandel bestehen?

Dies wurde auf eine Veranstaltung in Leverkusen diskutiert. „Distanz sensibler“ wurde der Effekt bezeichnete lieber auf der Couch bestellen, als sich auf den Weg in die City zu machen. Es wurde eine „Brötchentaste“ vorgeschlagen, reicht das auch? Oder was braucht es mehr?
Antworten (2)
Fiete11
Brötchentaste ist überflüssig. Das würde nur Autofahrer interessieren. Und die sollen endlich aus der City rausbleiben.

Gut wäre auch im Einzelhandel ein Widerrufsrecht und dass der Einzelhandel genau so unkompliziert mit Gewährleistungsrechten umgeht wie z.B. Amazon.

Kleines Beispiel: Ich habe mir ein Sonderangebot bei MediaMarkt bestellt. Muss im Geschäft abgeholt werden. Gut, kann ich mit leben, dass ich MM die Versandkosten erspare.
Aber dann kommt es:
ICH soll 2 Rechnungen ausdrucken, bei der Abholung mitbringen und unterschrieben dort lassen. Gehts noch?
Alternativ könne ich mir eine App aufs Handy laden und erhalte einen digitalen Abholschein. Blöd nur, wenn die Abholung ein Handy mit solchen Möglichkeiten ist.
Ich lass den Kram also dort liegen und gebe lieber etwas mehr Geld bei A. aus.
Keine Probleme im Reklamationsfall, Versand nach Hause usw.
Nicht umsonst hat sich A. uneinholbar an die Spitze gesetzt.
koomas
"Umsonst" steht Amazon nicht da oben, das hat schon etliche Milliarden an Investitionsgeldern gekostet um die Konkurrenz platt zu machen.
Welche Chance soll der stationäre Einzelhandel, der mit seinem Geschäft Geld verdienen muss, gegen einen multinationalen Grosskonzern mit praktisch unbegrenzten finanziellen Mitteln, der im Gegensatz zu ortsansässigen Unternehmen so gut wie keine Steuern zahlt, schon haben?