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Wie viel Guthaben darf man etwa auf dem Guthabenkonto bei Insolvenz haben?

Frage Nummer 26900

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Antworten (3)
Louis Albrecht
Bei einer Privatinsolvenz darf dein Guthaben nicht reichen, um damit Schulden zu bezahlen. Jegliche Sicherungen musst du opfern, um zu versuchen die Insolvenz abzuwenden. Auf dem Konto darf anschließend nur jeweils die dir noch vom Gehalt zustehende Summe bleiben, also das, was laut Pfändungstabelle unter der Pfändungsgrenze liegt.
Harald Brandt
Du darfst Deinen Selbstbehalt behalten. Das wären bei einer Einzelperson 980 Euro. Alles was darüber hinaus an Einnahmen da ist, kann gepfändet werden. Das Konto sollte in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden, dann ist das Geld auch wirklich sicher vor Gläubigern. Ansonsten kann alles gepfändet werden!
WallE
Bei einer Privatinsolvenz wird das Einkommen ab einer gewissen Höhe, die in der Düsseldorfer Tabelle festgelegt ist, gepfändet. Aber meines Wissens nach erfolgt diese Pfändung direkt beim Arbeitgeber. Zur Sicherheit sollte man sein Konto in ein P-Konto umwandeln, das bis zu einer gewissen Höhe, die auch in den Geschäftsbestimmungen der Bank steht, Gelder schützt.