Sanierungsarbeit

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ICE am Berliner Ostbahnhof

Verkehrsminister Schnieder: Zustand der Bahn geht in "demokratiegefährdende Richtung"

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat angesichts von Verspätungen und anhaltenden Sanierungsarbeiten bei der Deutschen Bahn vor einer Bedrohung für die Demokratie gewarnt. "Das geht schon in eine demokratiegefährdende Richtung", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgabe). "Wir dürfen nicht einreißen lassen, dass die Menschen glauben, der Staat bekommt Probleme wie marode Brücken oder notorisch verspätete Züge nicht in den Griff", erklärte Schnieder.
Retter auf Booten suchen im Fluss Machchu, Indien

Erst kürzlich renoviert Mehr als 140 Tote bei Einsturz von Hängebrücke in Indien

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Beim Einsturz einer Fußgängerbrücke über einen Fluss in Indien sind nach Behördenangaben mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unglück im Bundesstaat Gujarat in der Stadt Morbi seien Dutzende weitere Menschen verletzt worden, teilten Behördenvertreter mit. Eine große Anzahl Fußgänger sei in den Fluss Machchhu gestürzt, darunter auch Kinder. Die Suche nach Vermissten dauere an. Nach Angaben der Behörden befanden sich zum Zeitpunkt des Einsturzes 150 Menschen auf der Hängebrücke und insgesamt 400 Menschen im gesamten Bereich des Bauwerks. Viele waren Touristen, die anlässlich des Lichterfests Diwali in die Gegend gereist waren. "Nach dem Unglück hingen Menschen an der Brücke, aber sie rutschten ab und fielen in den Fluss. Ich sah das und rief die Rettungskräfte an. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich bei den Bergungsarbeiten half. Ich habe eine Menge Kinder ins Krankenhaus gebracht." Die 230 Meter lange Brücke wurde im 19. Jahrhundert unter britischer Kolonialherrschaft errichtet. Sie war wegen Renovierungsarbeiten für sechs Monate gesperrt gewesen und erst vergangene Woche wieder für den Verkehr freigegeben worden.
Krisengebiet Ahrtal: Mobile Wahlkabine: Wenn der Bus kommt, kann man sein Kreuzchen machen

Krisengebiet Ahrtal Mobile Wahlkabine: Wenn der Bus kommt, kann man sein Kreuzchen machen

Sehen Sie im Video: Wahlbus erleichtert Hochwasser-Geschädigten den Urnengang.




Nein, dieses Zelt beherbergt ausnahmeweise keine Coronateststation, sondern eine Wahlkabine. Im vom verheerenden Hochwasser schwer getroffenen Ahrtal hatten Bürgerinnen und Bürger am Dienstag die Möglichkeit, ihre Stimme für die Bundestagswahl am 26. September abzugeben. Sie haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt: "Und auf dem Weg hier zum Haus, das ich weitermache sauber und und und, habe ich im Radio gehört, dass man hier in Altenahr im Rathaus wählen kann. Und das wollte ich direkt wahrnehmen. Denn was hat man für eine Lauferei eh, wenn man irgendwie Briefwahl macht, dahin und dahin. Ich hab genug Fahrerei, jeden Tag hin und her und da war für mich die günstigste Gelegenheit, direkt hier runter zu fahren und zu wählen oder meine. Ich würde sagen. Meiner Pflicht nachzukommen. Zu wählen." "Das hier das noch hingestellt wird, dass man da wählen kann überhaupt. Wir kommen aus dem Krisengebiet oder sind hier in einem Krisengebiet im Moment. Und das ist für uns wichtig und schön, dass sie das hier so machen." "Ja, wenn sie das nicht machen würden, wo sollten die Leute dann hin. Also das ist schon die richtige Entscheidung und die richtige Idee von denen." Die Wahlunterlagen gab's im Bus neben dem Zelt. Den von der Flut gebeutelten Wählerinnen und Wählern soll die Stimmabgabe erleichtert werden, weiß Wahlleiter Marcel Hürter. "Durch die Flutkatastrophe sind die kommunalen Verwaltungen aktuell sehr belastet, auch nicht voll leistungsfähig. Zudem ist ein ganzer Teil der Infrastruktur wie die Wahllokale zerstört. Deswegen gibt es heute diese Wahlbusse. Natürlich kann man auch per Brief wählen. Es wird auch am Wahlsonntag Urnenwahl ermöglicht. Aber mit diese Wahlbussen wollen wir halt zu den Menschen kommen, die teilweise keine Autos haben und nicht mobil sind. Und so bieten wir an insgesamt 120 Terminen eben die Möglichkeit vor Ort eine Briefwahl durchzuführen." Durch die Katastrophe sei die gesamte Situation ungewöhnlich, so der Wahlleiter und somit müsse man hier im Ahrtal - auch mit Blick auf die Bundestagswahl - aktuell mit ungewöhnlichen Lösungen arbeiten.