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Retter auf Booten suchen im Fluss Machchu, Indien

Erst kürzlich renoviert Mehr als 140 Tote bei Einsturz von Hängebrücke in Indien

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Beim Einsturz einer Fußgängerbrücke über einen Fluss in Indien sind nach Behördenangaben mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unglück im Bundesstaat Gujarat in der Stadt Morbi seien Dutzende weitere Menschen verletzt worden, teilten Behördenvertreter mit. Eine große Anzahl Fußgänger sei in den Fluss Machchhu gestürzt, darunter auch Kinder. Die Suche nach Vermissten dauere an. Nach Angaben der Behörden befanden sich zum Zeitpunkt des Einsturzes 150 Menschen auf der Hängebrücke und insgesamt 400 Menschen im gesamten Bereich des Bauwerks. Viele waren Touristen, die anlässlich des Lichterfests Diwali in die Gegend gereist waren. "Nach dem Unglück hingen Menschen an der Brücke, aber sie rutschten ab und fielen in den Fluss. Ich sah das und rief die Rettungskräfte an. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich bei den Bergungsarbeiten half. Ich habe eine Menge Kinder ins Krankenhaus gebracht." Die 230 Meter lange Brücke wurde im 19. Jahrhundert unter britischer Kolonialherrschaft errichtet. Sie war wegen Renovierungsarbeiten für sechs Monate gesperrt gewesen und erst vergangene Woche wieder für den Verkehr freigegeben worden.