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Erst kürzlich renoviert Mehr als 140 Tote bei Einsturz von Hängebrücke in Indien

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Beim Einsturz einer Fußgängerbrücke über einen Fluss in Indien sind nach Behördenangaben mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unglück im Bundesstaat Gujarat in der Stadt Morbi seien Dutzende weitere Menschen verletzt worden, teilten Behördenvertreter mit. Eine große Anzahl Fußgänger sei in den Fluss Machchhu gestürzt, darunter auch Kinder. Die Suche nach Vermissten dauere an. Nach Angaben der Behörden befanden sich zum Zeitpunkt des Einsturzes 150 Menschen auf der Hängebrücke und insgesamt 400 Menschen im gesamten Bereich des Bauwerks. Viele waren Touristen, die anlässlich des Lichterfests Diwali in die Gegend gereist waren. "Nach dem Unglück hingen Menschen an der Brücke, aber sie rutschten ab und fielen in den Fluss. Ich sah das und rief die Rettungskräfte an. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich bei den Bergungsarbeiten half. Ich habe eine Menge Kinder ins Krankenhaus gebracht." Die 230 Meter lange Brücke wurde im 19. Jahrhundert unter britischer Kolonialherrschaft errichtet. Sie war wegen Renovierungsarbeiten für sechs Monate gesperrt gewesen und erst vergangene Woche wieder für den Verkehr freigegeben worden.
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Hunderte Menschen waren auf der Brücke, als sie zusammenbrach. Von örtlichen Behörden hieß es, sie hatte nach monatelangen Sanierungsarbeiten noch keine Freigabe zur Wiedereröffnung.

Die Zahl der Toten beim Einsturz einer Hängebrücke über einem Fluss im Westen Indiens ist auf 141 gestiegen. Zwei weitere Menschen würden noch vermisst, berichtete die örtliche Nachrichtenagentur IANS unter Berufung auf die Polizei am Montag. Rund 177 Menschen seien gerettet worden, berichtete der örtliche Fernsehsender NDTV. Die Rettungsarbeiten mit Booten dauerten noch an.

Das Unglück ereignete sich am Sonntagabend (Ortszeit) in Morbi im Bundesstaat Gujarat. Viele Opfer stürzten ins Wasser. Die über den Fluss Machchhu führende Fußgängerbrücke sei nach monatelangen Sanierungsarbeiten erst vergangene Woche wiedereröffnet worden, hieß es.

Das Bauwerk stamme aus dem 19. Jahrhundert, also aus der Zeit, als Indien eine britische Kolonie war. Zum Zeitpunkt des Einsturzes waren örtlichen Medien zufolge Hunderte Menschen auf der Hängebrücke. Viele von ihnen führten auf der Brücke Rituale im Zusammenhang mit dem hinduistischen Fest Chhath Puja durch, bei dem eine Sonnengottheit verehrt wird.

Ursache für Einsturz unklar, Untersuchung angekündigt

Auf Bildern und Videos in sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie viele Menschen auf die Brücke rennen. Andere Aufnahmen zeigen, wie das Bauwerk in der Mitte auseinanderzubrechen scheint und Menschen sich festklammern, um nicht ins Wasser zu stürzen. Etliche halten sich an Brückenteilen fest, andere schwimmen Richtung Ufer.

Die Ursache des Brückeneinsturz war zunächst unklar, entsprechende Untersuchungen wurden angekündet. Ein örtlicher Behördenvertreter sagte NDTV, dass die Lokalbehörden die Brücke nach den Sanierungsarbeiten noch nicht geprüft und keine Wiedereröffnungsfreigabe gegeben hätten. In Medienberichten hieß es, möglicherweise habe die Konstruktion der Last der vielen Menschen nicht standgehalten. Das Büro von Premierminister Narendra Modi wie auch die Regierung des betroffenen Bundesstaates Gujarat kündigten Entschädigungen für die Familien der Opfer an.

DPA

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