Wochenlang hielt das Schicksal von Buckelwal „Timmy“ das Land in Atem. Nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Am späten Donnerstagabend wurde die mit Spannung erwartete Obduktion des auch als „Hope“ bekannten Tieres am Strand der dänischen Insel Anholt abgeschlossen. Dabei ergaben sich einige neue Erkenntnisse.
Buckelwal „Timmy“ war doch ein Weibchen
Klar ist inzwischen, dass der Wal entgegen seines männlichen Spitznamens ein Weibchen war. Während der Untersuchung wurde der Uterus des Tieres entdeckt. Eine eindeutige Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.
Die Überreste des Wals wurden nach der Obduktion in Container verladen und sollen in den kommenden Tagen von der Insel abtransportiert werden. Einige Knochen, wie Flossen- oder Beckenknochen, sollen für Forschungszwecke an das Naturhistorische Museum in Kopenhagen übergeben werden.
Wie genau die Obduktion ablief und welche weiteren Eindrücke die Experten vor Ort sammelten, sehen Sie in unserer Bilderstrecke.