Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen

Artikel zu: Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen

Frau und Kind in Afghanistan

UNO: Hungerkrise in Afghanistan trifft vor allem Frauen und Kinder

Die sich verschärfende Hungerkrise in Afghanistan trifft nach UN-Angaben Frauen und Kinder besonders hart. Wegen ausbleibender Hilfslieferungen würden im laufenden Jahr "fünf Millionen Frauen und Kinder an akuter, lebensbedrohlicher Mangelernährung leiden", sagte der für das von den Taliban beherrschte Land zuständige Direktor des Welternährungsprogramms (WFP), John Aylieff, der Nachrichtenagentur AFP. "Fast vier Millionen Kinder in diesem Land werden eine Behandlung gegen Mangelernährung benötigen."
Essensausgabe in Afghanistan

UNO: 17 Millionen Menschen in Afghanistan leiden unter Ernährungsunsicherheit

In Afghanistan hat sich die Zahl der von Ernährungsunsicherheit betroffenen Menschen nach UN-Angaben deutlich erhöht: Wie das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen am Dienstag mitteilte, haben 17 Millionen Afghaninnen und Afghanen nicht ausreichend Nahrung zur Verfügung, was einen Anstieg von drei Millionen Betroffenen gegenüber 2024 ausmacht. Besonders betroffen seien Kinder, von denen "vier Millionen unter akuter Unterernährung leiden".
Ein Laster mit Nahrungsmittelhilfen des WFP

UNO: 318 Millionen Menschen von Hungersnot bedroht - Hilfen müssen gekürzt werden

Aufgrund der drastischen Kürzung internationaler Hilfen kann die UNO nach eigenen Angaben im kommenden Jahr nur einem Drittel der weltweit von schwerem Hunger bedrohten Menschen Unterstützung leisten. 2026 werden voraussichtlich 318 Millionen Menschen weltweit "mit einer kritischen oder noch schlimmeren Hungersituation konfrontiert sein", teilte das Welternährungsprogramms (WFP) am Dienstag mit. Infolge weltweiter Konflikte, extremer Wetterereignisse und wirtschaftlicher Instabilität habe sich die Zahl der von extremem Hunger bedrohten Menschen im Vergleich zu 2019 verdoppelt.
Die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt katastrophal

UNO: Seit Beginn der Waffenruhe 24.000 Tonnen Hilfe in den Gazastreifen geliefert

Seit Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas sind nach UN-Angaben mehr als 24.000 Tonnen humanitäre Hilfe in den Gazastreifen geliefert worden. Sowohl die Verteilung von Hilfsgütern an Gemeinden als auch an Haushalte sei wieder aufgenommen worden, sagte ein für die palästinensischen Gebiete zuständige UN-Vertreter, Ramiz Alakbarov, am Donnerstag. Der Regionaldirektor des Welternährungsprogramms (WFP) für den Nahen Osten, Samer Abdel Jaber, sagte, dass binnen 20 Tagen etwa 20.000 Tonnen Lebensmittel im Gazastreifen verteilt worden seien.
Warteschlange

Warteschlange

Lastwagen mit Hilfslieferungen des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen warten am Grenzübergang Kissufim darauf, in den Gazastreifen einfahren zu dürfen.