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Geldbußen in Pamplona: Dieses Stierhatz-Selfie könnte 3000 Euro kosten

Das Event ist brutal und die Regeln besonders streng: Bei der Stierhatz im spanischen Pamplona ist Fotografieren verboten. Für einen jungen Selfie-Knipser könnte es deshalb teuer werden.

Die Selfie-Mode macht vor dem Volksfest und den traditionellen Stiertreiben in der nordspanischen Stadt Pamplona nicht halt. Ein junger Mann hatte sich unmittelbar vor den herannahenden Kampfstieren mit einem Handy selbst fotografiert.

Die Aufnahme kann ihn teuer zu stehen kommen. Nach einer neuen Verordnung ist den Teilnehmern, die zusammen mit den Stieren durch die Gassen der Altstadt laufen, das Mitbringen von Kameras und Aufnahmegeräten untersagt. Bei Verstößen droht eine Geldbuße von bis zu 1500 Euro. Die Strafe kann sogar bis zu 3000 Euro betragen, wenn nach Ansicht der Behörden andere Läufer in Gefahr gebracht wurden.

Wie die Stadtverwaltung am Samstag mitteilte, sucht die Ortspolizei den Mann, der das Selfie aufgenommen hatte. Bei der Live-Übertragung des Stiertreibens im Fernsehen war deutlich zu sehen, wie der Teilnehmer sich vor den Stieren selbst fotografierte. In Pamplona werden im Rahmen des San-Fermín-Festes seit Montag an jedem Morgen jeweils sechs Kampfstiere durch die Stadt in die Stierkampfarena getrieben. Das Fest geht an diesem Montag zu Ende.

she/DPA / DPA
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