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Umstrittene Tradition Nach zwei Jahren Pause: Menschen hetzen wieder Stiere durch Pamplona – Tierschützer protestieren

Sehen Sie im Video: Stierhatz von Pamplona findet nach Corona-Pause unter Protesten wieder statt.






Sie laufen wieder. Am Donnerstag konnte man in der nordspanischen Stadt Pamplona beobachten, wie das Ritual der Stierhatz in den Straßen der Innenstadt erneut stattfand. Zwei Jahre wurde die Veranstaltung zu Ehren des Stadtheiligen San Fermín wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt. Die traurige Bilanz am Donnerstag: Fünf Verletzte, so die Organisatoren. Und nicht durch Hornstöße, sondern durch Stürze. Das Volksfest hatte bereits am Mittwoch mit dem traditionellen Startschuss und einer anschließenden Feier begonnen. Und in den kommenden Tagen werden noch weitere Stierrennen folgen. Dabei rasen mehrere rund 600 Kilogramm schwere Kampfbullen durch die Gassen der Altstadt bis in die Arena. Für viele Spanier gehört das Ritual fest zur Tradition. Für Tierschützer hingegen handelt es sich um eine verabscheuenswürdige Veranstaltung, die sofort abgeschafft werden müsste.
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Am Donnerstag ging sie nach zweijähriger coronabedingter Pause wieder los: die Stierhatz von Pamplona. Tierschützer kritisieren die Tradition vehement.

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