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Hallstatt in Österreich: "Frozen"-Fans überrennen kleines Bergdorf – Bürgermeister plant Touri-Stopp

Ein beschauliches Dorf in Österreich lockt Reisende aus der ganzen Welt an – und kann diesen Massentourismus eigentlich gar nicht stemmen. Eine Anmeldepflicht soll den Ort jetzt entlasten.

Eine Collage zeigt ein Bild einer Altstadt und einen See mit einer alten Kirche am anderen Ufer.

Rund 800 Menschen wohnen im idyllischen Bergdorf Hallstatt in Österreich, etwa 80 Minuten Autofahrt von Salzburg entfernt. Das Örtchen zeichnet sich durch eine atemberaubende Kulisse aus und wurde dafür bereits zur "Most Instagrammable Town in the World" und zum Weltkulturerbe ernannt. Doch von der Schönheit ihres historischen Dorfes im Salzkammergut und der einzigartigen Umgebung haben die Einwohner kaum etwas – denn täglich überschwemmen knapp 3.500 Touristen den aus allen Nähten platzenden Ort.

Österreich: Hallstatt plant Anmeldepflicht für Touristen

Grund dafür ist vermutlich nicht nur die Schönheit des Dorfes selbst, sondern auch der Disney-Animationsfilm "Frozen 2". Hallstatt soll demnach die Vorlage für das fiktive Königreich "Arendelle" sein, das in dem Kinohit gezeigt wird. "Das stand offenbar in einer chinesischen Zeitung, ich weiß davon aber nichts", sagte Bürgermeister Andreas Scheutz gegenüber "heute.at".

Mit dem Andrang soll jetzt aber Schluss sein: Im Gespräch mit dem österreichischen Blatt sprach Scheutz über den Plan, die Touristen-Schwemme mithilfe einer Anmeldepflicht zu regulieren. So würde man zwar gut von den Touristen leben, doch "es sind einfach zu viele", wird der Bürgermeister zitiert. Selbst ein Nachbau des ganzen Dorfes in China konnte die Menge an Reisenden in Hallstatt offenbar nicht reduzieren.

Nachteile nimmt Hallstatt in Kauf

Ab Mai diesen Jahres dürfen den Plänen des Bürgermeisters nach nur maximal 54 Reisebusse pro Tag anreisen. Ermöglichen soll das ein "Slot-System": Zwischen 8 und 17 Uhr gilt dann eine Anmeldepflicht für Touristen. Wer die Vorabregistrierung versäumt, wird demnach abgewiesen. Außerdem gibt es bereits jetzt die Möglichkeit, eine App herunterzuladen, über die sich Reisende anmelden und Informationen über freie Parkplätze oder Sehenswürdigkeiten einholen können.

Dass die Begrenzung des Tourismus nicht allen gefallen wird, ist Bürgermeister Scheutz natürlich klar: "Wenn wir die Ersten abweisen müssen, werden sicher auch Beschwerden kommen." Ebenso sei es zu erwarten, dass die durch den Tourismus florierende Wirtschaft dann Verluste erleidet. "Das müssen wir in Kauf nehmen", so der Hallstädter Bürgermeister.

Quelle: "heute.at"

meh
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