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Pécs: Auf den Spuren der Römer

Geheimnisvolle römische Grabkammern, türkische Kuppelmoscheen, schlanke Minarette, gemütliche Lokale und Cafés - das ist Pécs.

Schmucke Komitatshauptstadt und Sitz der berühmten Porzellanfabrik Zsolnay (mit Verkaufsstelle). Der Dschami des Paschas Kásim Gasi am Hauptplatz von Pécs ist eines der bedeutendsten in Ungarn erhaltenen Baudenkmäler aus der Türkenzeit (16./17. Jh.). Seit 2003 sind die acht frühchristlichen Grabkammern mit Wandmalereien in der Nähe der Basilika zugänglich. Besonders sehenswert in der "Stadt der Museen": die kunstgeschichtliche Abteilung des Janus-Pannonius-Museums in Pécs ältestem Wohnhaus.Das annährend 2000-jährige Stadt mit der mediterranen Atmosphäre liegt an den südlichen Ausläufern des Mecsek-Gebirges und ist seit 1009 Bischofssitz. Der Weg zum Panorama Gipfel des 525 Meter hohen Berges Misina führt an den wunderschönen Häusern der steilen Altstadtgasse (Tettye) vorbei. Nach einer Wanderung auf den markierten Routen des Mecsek-Parkwaldes kann man in den Weinbergen die berühmten Weine der Region verkosten, während auf dem Marktplatz häufig reges Treiben herrscht. Jeden ersten Samstag im Monat werden dort Antiquitäten feilgeboten und an den Wochenenden sind hier Folklore- und Gebrauchtwagenmärkte angesagt. Sonntags kommen Tierhändler hinzu.Zu römischen Zeiten war Pécs alias Sopiane ein wichtiges Zentrum des frühen Christentums. Das bedeutende Baudenkmal-Ensemble aus dem 4. Jahrhundert besteht aus einer Begräbnisstätte mit 16 Bauwerken, deren einmaliger Wert von der UNESCO gewürdigt wurde, indem 2000 in der Liste des kulturellen Erbes der Menschheit Aufnahme fand. Bei sieben der Bauwerke sind die Ausgrabungen bereits im Gange, zwei davon wurden schon freigelegt und sind für Besucher zugänglich. Das beutendste Denkmal hiervon sind die altchristlichen Grabkammern (Szent István tér), wo man in der bemalten Grabkammer ein Christusmonogramm und die Überreste von drei Sarkophagen freigelegt hat.

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