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Trekkingschuhe im Test: Nicht alle Wanderstiefel sind des Müllers Lust

Die Stiftung Warentest hat Trekkingstiefel unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Fünf von 15 Modellen sind nicht zu empfehlen. Es gibt aber auch gute Wanderschuhe.

Der Testverlierer: Der Mammut T-Advanced GTX Men bekam ein "mangelhaft", weil stark erhöhte Schadstoffe in der Zwischensohle festgestellt wurden.

Der Testverlierer: Der Mammut T-Advanced GTX Men bekam ein "mangelhaft", weil stark erhöhte Schadstoffe in der Zwischensohle festgestellt wurden.

Über eine Woche hieß es für die Prüfer der Stiftung Warentest: anziehen, schnüren, wandern, protokollieren und bewerten. So kamen bei dem Praxistest auf Mallorca 3100 Bewertungen zusammen. Bei dem Test, der in der August-Ausgabe der Zeitschrift "Test" zu finden ist, wurden 15 Paar Trekkingstiefel mit textilem Innenfutter und wasserdichter Membran genauer untersucht. Die gute Nachricht: Zwei Drittel der Schuhe schnitt mit "gut" ab - die restlichen mit "befriedigend", "ausreichend" und ein Paar mit "mangelhaft".

"Trekkingstiefel zeigen da ihre Qualitäten, wo bei Leichtwanderschuhen auf Dauer Schluss ist - querfeldein und auf unbefestigten Wegen", sagt der Prüfleiter von Stiftung Warentest. Wichtig sind bei den Schuhen für anspruchvolle Wanderer robuste Oberflächenmaterialien, meist aus Synthetikgewebe in der Kombination mit Leder, sowie eine steife und profilstarke Sohle, die für Trittsicherheit besonders im Gebirge sorgt.

"Mangelhaft" für einen Mammut-Schuh

Fast alle getesteten Wanderschuhe liegen in der Preisklasse zwischen 150 und 230 Euro. Eine Ausnahme bildete ein Model von Lidl, das der Discounter für 21 Euro im Angebot hatte. Dieser Trekkingstiefel landete auf dem vorletzten Platz und erhielt ein "Ausreichend". Die Tester kritisierten die schwache Dämpfung, das nicht scherfeste Innenfutter und die schlechte Atmungsaktivität der Aktionsware.

Testverlierer ist der 180 Euro teure Mammut T-Advanced GTX Men, weil sowohl in der Einlegesohle wie auch im Zwischenmaterial stark erhöhte Schadstoffwerte gemessen wurden, allen voran Naphthalin, das "vermutlich Krebs erzeugen" kann, wie es im Testbericht heißt.

Schuhe im Schwitztest

Der preiswerteste unter den besten Trekkingstiefeln ist der Aku Trekker Lite II GTX. "Der eher leichte Schuh ist angenehm zu tragen, funktionell und haltbar. Sehr abriebfeste, haltbare Laufsohle", so das Fazit der Tester. Der Testsieger kostet 160 Euro.

Neben dem Praxistest auf Mallorca kamen die Testexemplare auch ins Labor. Im Schwitztest wurde über einen Kunstfuß mit 32 Düsen und Funktionssocke die Schuhe jeweils zwei Stunden lang auf ihre Atmungsaktivität überprüft. Besonders gut gaben die folgenden vier Stiefel die Feuchtigkeit nach außen ab: die Modelle Aku, Globetrotter, La Sportiva und der Khumbu II GTX von Lowa.

Zum Schluss ein Tipp der Warentester für alle Wanderer: Beim Laufen möglicht ausschließlich Funktionsstrümpfe tragen. Denn "Baumwollstrümpfe saugen sich mit Schweiß voll" und trocknen nur schwer im Trekkingschuh.

Den kompletten Test gibt es gegen Gebühr auf www.test.de

tib
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(