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Magischer Mare-Bildband: Durch das schaurig schöne Schottland

Windumtoste Inseln, zerklüftete Küsten und einsame Hochebenen - zwei Fotografen haben die Landschaften und Menschen Schottlands porträtiert, die einen tiefen Einblick in ein faszinierendes Reiseziel geben.

Ruine spiegelt sich im Wasser

Kilchurn Castle an einem nebligen Morgen. Das im 15. und 17. Jahrhundert erbaute Schloss liegt auf einer felsigen Halbinsel am nördöstlichen Ende des Loch Awe. Eine Fotografie aus dem Bildband "Schottland" der im Mareverlag erschienen ist.

Eine Reise nach Schottland bedeutet mehr als nur ein Ortswechsel innerhalb Europas. Der nördliche Teil Großbritanniens hat bis heute seine Eigenständigkeit bewahrt, und seine Bewohner hatten sich in einer Volksabstimmung im vorigen Jahr fast vom dominanten Süden losgesagt. In Schottland ticken die Uhren anders, prägen Landschaft und Klima die Menschen eines besonderen Schlags.

Die beiden Fotografen Sirio Magnabosco und Dmitrij Leltschuk haben sich auf eine Reise durch das Land begeben und Fotos mitgebracht, die unser Schottlandbild erweitern. Bewusst verzichten sie auf die Wiedergabe der üblichen Klischees wie Dudelsack, Loch Ness und Schottenrock, die mit der Region seit Jahrzehnten verbunden sind.

Stattdessen zeigen sie uns in dem Bildband "Schottland", der im Mareverlag erschienen ist, ein einzigartiges Wechselspiel von Natur und Menschen: Von einsamen und vom Licht verzauberten Landschaften sowie von Schotten in ihrer persönlichen Umgebung - letztere Aufnahmen sind äußerst einfühlsame Porträts, die den Betrachter berühren und eine Nähe zu Schottland herstellen, die bisher kein anderer Bildband herzustellen vermochte.

Till Bartels
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