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Skiurlaub in der Schweiz: Rabattschlacht auf der Piste

Die Eidgenossen zittern vor der anstehenden Wintersaison: Weniger Deutsche kommen in die Schweiz. Mit hohen Preisnachlässen, Gratisnächten und geschenkten Skipässen kontern viele Skiorte den starken Schweizer Franken.

Von Till Bartels

Die Schweiz hat den Ruf eines teuren Reiselandes. Doch in diesem Jahr leiden die Ferienorte besonders unter dem Höhenflug des Schweizer Franken: Die Touristen aus Deutschland bleiben weg. In den ersten acht Monaten diesen Jahres ging die Anzahl der Logiernächte um 9,1 Prozent auf knapp 3,9 Millionen Übernachtungen zurück.

Nach Angaben von Graubünden Ferien, der wichtigsten Schweizer Ferienregion, ist die "Buchungslage von Destination zu Destination und mitunter von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich", bewegt sich aber im Moment deutlich unter dem Stand des Vorjahres. Konkreter wird Philippe Sproll aus der Region Jungfrau. "Bei den Holländern haben wir sehr viel verloren, insgesamt rund 18 Prozent", fast er die Entwicklung des Jahres 2011 in der "Jungfrau Zeitung" zusammen.

Eine harte Saison steht bevor

Die düsteren Aussichten auf leere Hotels und Pisten hat die Touristiker auf den Plan gerufen und eine Fülle von Rabattaktionen ausgelöst, die mehr Skiurlauber aus dem Euroraum in die Schweiz locken sollen. Darunter sind Angebote wie "Skipass geschenkt" in Davos Klosters: Zu jeder Übernachtung in einem der teilnehmenden Hotels in der Vorsaison bis zum 23. Dezember gibt es den Skipass der Bergbahnen gratis dazu. Das Hotel Belvedere im Scuol schenkt sogar allen Gästen bis zum 15. April 2012 den Skipass für die Bergbahnen und Lifte im Skigebiet Motta Naluns im Engadin.

Einen unkonventionellen Weg hat der Ferienort Grächen im Kanton Wallis mit der Aktion "Grächen Euro 1.35“ eingeschlagen. Die meisten Hotels des Ortes, die Bergbahnen Hannigalp, Skischulen und Sportgeschäfte beteiligen sich an der Initiative, indem sie die Währungsdifferenz zu einem fixen Euro-Wechselkurs von 1,35 Schweizer Franken für die Gäste ausgleichen. Allerdings sind die Weihnachts- und Februarferien von dem Spezialangebot ausgenommen.

Wer länger bleibt, schläft umsonst

In der Nebensaison bekommen Gäste in der Ferienregion Heidiland in der Ostschweiz "eine Nacht geschenkt", so der Name der Aktion, wenn sie mindestens vier Übernachtungen in bestimmten Hotels oder ab sieben Nächten in einer Ferienwohnung absteigen. Dazu gibt es den Heidiland-Erlebnispass und auf Wunsch ein vergünstigtes Ferienpaket mit Tickets für den öffentlichen Nahverkehr.

Ähnliches bietet auch die Jungfrauregion im Berner Oberland an. Wer in Grindelwald, Wengen, Mürren, Lauterbrunnen oder Interlaken drei Nächte bleibt, erhält für einen weiteren Tag Skipass und Hotelnacht umsonst. "E gschänkte Tag" nennt sich das Angebot. Hier muss das Skifahren auch nicht teuer sein: Zum Saisonauftakt in der Region Jungfrau kostet die Pauschale mit zwei Übernachtungen und mit Zwei-Tage Skitest ab 117 Euro.

An Skifahrerinnen richtet sich ein zeitlich begrenztes Angebot in Engelberg am Vierwaldstättersee: Während der "Ladies Week" vom 14. bis 21. Januar 2012 erhalten Damen, die mindestens vier Nächte in Engelberg verbringen, den Skipass gratis dazu.

Das Warten auf den Schnee

Weiterhin auf einem hohen Preisniveau bleiben international beliebte Wintersportorte wie Zermatt. Die Walliser am Matterhorn beteiligen sich nicht an Rabattaktionen. Auch bei den Reisenebenkosten wie der Cocktail an der Bar oder das Essengehen in einem Restaurant gibt es nirgendwo in der Schweiz eine Ermäßigung. Gegen hohe Ausgaben hilft nur, das All-inclusive-Paket eines Veranstalters wie Tui oder Ameropa zu buchen. So bietet ITS den Aufenthalt im Hotel Terrace im genannten Engelberg inklusive Skipass, Kinderbetreuung, Sauna, vier Mahlzeiten und Getränke pro Tag ab drei Nächten für 333 Euro an.

Doch bei allen Sonderangeboten gegen die Buchungsflaute darf man einen Faktor nicht vergessen: Das wichtigste beim Wintersport bleibt das Wetter. Der Schnee fehlt noch. Der viel zu milde November hat auch in den höheren Lagen noch für keine weiße Pracht gesorgt. Doch der Schweizer Bergbauer Martin Holdener, der mit den "Muotathaler Wetterfröschen" das Wettergeschehen für ein halbes Jahr vorhersagt, glaubt an einen kalten und schneereichen Winter. "Ab dem 25. Dezember kommt der richtige Winter. Der bleibt dann bis zu 25. März", so lautet seine Prognose für die bevorstehende Skisaison.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?