Fermentierter Hai
Der Grönlandhai hat keinen Harntrakt und kann deshalb keinen Urin ausscheiden. Die Abfallstoffe bleiben im Blut, wodurch das Fleisch giftig wird. Erst nach einer halbjährigen Fermentation ist es genießbar. Während dieses Reifeprozesses wird das Gift abgebaut – dabei entsteht allerdings Ammoniak, was für den starken, unangenehmen Geruch sorgt. Wer das Gericht zu früh isst, riskiert ernsthafte Nebenwirkungen.
© iStock/michaklootwijk