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AKTIENNEWS: E.ON mit Ergebnisschub im ersten Quartal

Die Konzentration des Energiekonzerns E.ON auf seine Kernsparten zahlt sich allmählich aus: Im ersten Quartal 2002 stieg das Betriebsergebnis durch die bessere Ertragslage im Energiebereich um 46 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

Nettobuchgewinne aus Veräußerungen von Beteiligungen und aus der Verringerung des Anteils an VEBA Oel ließen den Überschuss um mehr als 340 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro förmlich explodieren.

Deutlich verbessert hat sich in den ersten drei Monaten vor allem das inländische Stromgeschäft. Neben Maßnahmen zu Kosteneinsparungen waren gegenüber dem 1. Quartal 2001 die Strompreise wieder höher gewesen. Auch die erstmalige Einbeziehung von Sydkraft und Hein Gas trug zur Gewinnsteigerung bei. Bis zum Jahresende wird sich der Zuwachs des Betriebsergebnisses aber nicht halten lassen. Durch geplante Veräußerungen von Beteiligungen soll der Vorjahresüberschuss (2,0 Mrd Euro) deutlich übertroffen werden.

Beim Umsatz verzeichnete E.ON im 1. Quartal 2002 unterdessen einen starken Rückgang: Durch die Abgabe der Mehrheit an VEBA Oel, die Veräußerung von Nicht-Kerngeschäften in der Chemie sowie den Verkauf der Stahlhandelstochter Klöckner hat sich der Konzernumsatz um 32 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro verringert. In der Sparte Energie erhöhte er sich dagegen um 42 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf die erstmalige Konsolidierung der Sydkraft und Hein Gas zurückzuführen.

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