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Von geizig bis spendabel: Das verdienen die Mitarbeiter bei Amazon, Facebook, Google und Co.

Tech-Konzerne wie Facebook, Amazon oder Google sind beliebte Arbeitgeber. Die US-Firmen müssen seit Kurzem auflisten, wie hoch das Gehalt der Mitarbeiter im Durchschnitt ist. Das Ergebnis zeigt: Die Einkommenskluft zwischen Chefs und Angestellten ist enorm.

Gehalt bei Facebook, Amazon und Co.

Gehalt bei Facebook, Amazon und Co.: Das verdienen die Mitarbeiter der großen Tech-Firmen in den USA.

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Die großen Tech-Unternehmen wie Google, Amazon oder Facebook machen Jahr für Jahr satte Gewinne. Dass sich das für die Chefs der Firmen lohnt, überrascht da wenig. Mit sagenhaften Gehältern oder Aktienpaketen wird das Top-Management bedacht. Doch wie schaut es bei den einfachen Mitarbeitern aus? Profitieren sie auch von dem wirtschaftlichen Aufschwung der Konzerne?

In den USA wurden Firmen staatlich dazu verpflichtet, anzugeben, was ein durchschnittlicher Mitarbeiter verdient. So soll das Einkommensverhältnis zwischen Boss und Angestellten transparenter gemacht werden, berichten US-Medien. Dass die Unterschiede so gigantisch sind, wie nun veröffentlicht, ist dennoch schockierend. So erhält Jeff Bezos, Chef von Amazon, ein jährliches Gehalt von knapp 1,7 Millionen US-Dollar. Mitarbeiter seiner Firma bekommen durchschnittlich 28.449 US-Dollar im Jahr. Damit ist sein Gehalt 60 Mal so hoch wie das eines Angestellten. 

Bei IBM bekommen Mitarbeiter durchschnittlich rund 54.500 US-Dollar pro Jahr. Die Chefin Virginia Rometty wird jährlich mit knapp 18,6 Millionen US-Dollar fürstlich entlohnt.


Bei Google und Facebook klingelt die Kasse

Doch nicht alle Tech-Firmen schütten solch hohe Gehälter aus - es geht auch anders. So bekommt der Facebook-Chef Mark Zuckerberg offiziell nur ein Grundgehalt von einem Dollar im Jahr. Tatsächlich erhält er aber mehr als 8,8 Millionen Dollar als Absicherung für die Zukunft. Seine Mitarbeiter können sich aber im Vergleich zu IBM- oder Amazon-Beschäftigten über deutlich üppigere Gehälter freuen: Im Schnitt verdienen sie mehr als 240.000 US-Dollar im Jahr.


Etwas weniger bekommen Mitarbeiter von Alphabet (der Mutterkonzern von Google): Rund 197.000 US-Dollar landen bei ihnen jährlich auf dem Konto. Der Chef, Larry Page, hält es da wie der Facebook-Boos - auch Page kassiert nur einen US-Dollar Gehalt. Vor Armut muss sich der Firmenlenker nicht fürchten. Als Großaktionär von Alphabet profitiert er von der Monopolstellung des Suchmaschinengiganten Google - und ist inzwischen Milliardär. 

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kg
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.