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AUTOINDUSTRIE: Mini und 7er halten BMW auf Rekordkurs

Angesichts der lebhaften Nachfrage rechnet BMW trotz der hartnäckig schwachen Konjunktur für 2002 weiter mit einem Rekordabsatz der Marken BMW und Mini.

Ein Jahr nach Start des Mini und des neuen 7er halten das kleinste und das größte Konzernmodell den weiß-blauen Autobauer auf Rekordkurs. »Beide liegen beim Absatz über unseren Planungen«, erklärte BMW-Vertriebschef Michael Ganal in München. Vom Mini dürfte nach Branchenschätzungen in einigen Tagen das 100.000. Exemplar in diesem Jahr verkauft werden. Beim Flaggschiff 7er, der vor allem in Deutschland wegen seines Designs umstritten ist, liegt BMW mit 35.000 ausgelieferten Fahrzeugen seit Marktstart im November um acht Prozent über dem Vorgänger zum selben Zeitpunkt des Modellzyklus.

2002 will BMW laut früheren Angaben mehr als 120.000 Minis verkaufen. Mit dem Mini wollte BMW seine Modellpalette unter anderer Marke nach unten erweitern und sich eine jüngere Kundschaft erschließen. Das Durchschnittsalter der Mini-Fahrer liegt unter 40 Jahren, in der Branche ungewöhnlich niedrig. Bei der Marke BMW sind es laut Ganal etwa acht Jahre mehr. Zumal BMW mit dem Mini nach eigenen Angaben auch Geld verdient, soll die Marke daher schrittweise zu einer Familie ausgebaut werden.

Als Erfolg wertet der Vertriebschef auch den Anlauf des neuen 7er. In den ersten acht Monaten verkaufte BMW mehr als zwei Drittel der ausgelieferten 7er außerhalb Europas. In Asien muss ein Auto in der Oberklasse auch optisch ein klares Status-Symbol sein und in den USA ist der 7er ohnehin nicht ungewöhnlich groß, sagte Ganal. In Deutschland wurden seit Jahresbeginn 4.500 Stück verkauft, weltweit 35.000 Stück. Allerdings werden die Diesel-Varianten erst noch eingeführt. Ganal rechnet in Europa mit einem Dieselanteil von etwa 40 Prozent.

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