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Deutscher Sparkassen- und Giroverband: Kreditkarten sind "fast vollständig einsetzbar"

Die Deutschen Sparkassen haben einen Bericht über anhaltende Probleme beim Bezahlen mit Kreditkarten in Deutschland dementiert.

Die Deutschen Sparkassen haben einen Bericht über anhaltende Probleme beim Bezahlen mit Kreditkarten in Deutschland dementiert. Die seit Jahresbeginn von einem technischen defekt betroffenen Karten könnten bei "fast allen" Händlern zum Zahlen genutzt werden, erklärte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Donnerstag in Berlin. Wo die Verarbeitung nicht automatisch klappe, könnten die Kartendaten von Hand eingegeben werden.

Zuvor hatte die "Leipziger Volkszeitung" berichtet, dass anders als bei den fehlerhaften EC-Karten bei den Kreditkarten das Problem mit den defekten Chips bisher nicht habe behoben werden könne. Die Zeitung zitierte eine DSGV-Sprecherin mit der Aussage, dass die in der vergangenen Woche für die mehr als 25 Millionen betroffenen EC-Karten gefundene Lösung bei Kreditkarten leider nicht funktioniert. "Die nutzen eine andere Software", zitierte das Blatt die Sprecherin.

Dem Sparkassenverband zufolge sind die Kreditkarten in Deutschland "fast vollständig einsetzbar". Dies zeige die Zahl der Buchungen, erklärte der Verband. Zum Geldabheben am Automaten würden Kreditkarten kaum genutzt. Beim Zahlen oder Geldabheben im Ausland kann es demnach aber noch zu Problemen kommen. Funktionieren wird den Angaben zufolge auch bei den Kreditkarten genauso wie bei den ec-Karten das Aktualisieren der Software der Chips. Die Updates sollen ab Februar stattfinden.

Die Sparkassen sind von dem Problem mit Zahlkarten seit dem Jahreswechsel weitaus am stärksten betroffen. Insgesamt 23,5 Millionen EC- und Kreditkarten der Regionalinstitute haben einen defekten Chip. Weitere 6,5 Millionen defekte Zahlungskarten gibt es bei Geschäfts- und Genossenschaftsbanken.

AFP / AFP