HOME

Erotikartikel: Beate Uhse wächst trotz Konsumflaute

Europas größter Erotikkonzern Beate Uhse konnte trotz des schwachen Konsumverhaltens 2003 Umsatz und Ergebnis erhöhen. Dank des stabilen Versandhandels sind auch im laufenden Jahr weitere Steigerungen geplant.

Sex sells: Europas größter Erotikkonzern Beate Uhse hat 2003 trotz eines generell schwachen Konsumverhaltens weiter bei Umsatz und Ergebnis zugelegt. Und weil der Versandhandel konstant bleibt wird auch für das laufende Jahr mit weiteren Steigerungen gerechnet.

Leichte Gewinnsteigerung

Der Umsatz legte im vergangenen Geschäftsjahr auf 262,9 Millionen Euro zu (vorher: 244,5 Millionen), teilte das im Index für kleine Unternehmen SDax notierte Flensburger Unternehmen am Dienstag mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg gleichzeitig auf 21,3 Millionen (2002: 20,3 Millionen Euro). Eine Firmen-Sprecherin ergänzte, am stärksten sei trotz des schwierigen Umfelds im vergangenen Jahr der Versandhandel gewachsen. Auch der Bereich Entertainment entwickelte sich gut. Das über den Bezahlsender Premiere ausgestrahlte Beate-Uhse-TV erreichte sogar schon 2003 die Gewinnschwelle - und damit ein Jahr früher als geplant.

Scharf auf das "Penthouse"

Mit Blick auf das laufende Jahr sagte die Sprecherin, Beate Uhse plane ein weiteres Umsatzplus und eine Steigerung seines Vorsteuerergebnisses. Die Umsatzprognose beruhe auf organischem Wachstum und enthalte keine möglichen Akquisitionen. Beate Uhse prüft derzeit die Übernahme des angeschlagenen Kondomherstellers Condomi und hat außerdem bereits 62 Millionen Dollar für den US-Verlag des Erotik-Magazins "Penthouse" geboten. Die Aktien von Beate Uhse starteten mit einem Plus von 1,25 Prozent auf 12,15 Euro in den Handel.

DPA