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Mega-Datenleak Die wichtigsten Fakten zu den Panama Papers

1. Die geleakten Dokumente stammen von dem Offshore-Dienstleister Mossack Fonseca.
Das Unternehmen mit Sitz in Panama operiert weltweit und bietet ihren Kunden Briefkasten-Firmen an. Über diese können große Mengen an Geld anonym ins Ausland geschafft werden.
 
2. In den Unterlagen tauchen die Namen von Milliardären, Politikern, Sportlern, Spionen und Betrügern auf.
Zu den Prominenten, die in den Skandal verwickelt sind, gehören unter anderem der isländische Premier Sigmundur David Gunnlaugsson, Lionel Messi sowie enge Vertraute von Wladimir Putin.
 
3. Es ist das bisher größte Datenleak.
Die Daten, die den Journalisten zugespielt wurden, umfassen 2,6 Terrabyte. Insgesamt wurden 11,5 Millionen Dokumente ausgewertet, die 214.000 Gesellschaften betreffen.
 
4. Die Dokumente wurden von einem weltweiten Journalisten-Netzwerk ausgewertet: 400 Journalisten in fast 80 Ländern arbeiteten daran.
 
In Deutschland waren neben der Süddeutschen Zeitung, der NDR und der WDR beteiligt.
 
5. Eine anonyme Quelle lieferte die Daten. Sie meldete sich vor einem Jahr bei Journalisten der Süddeutschen Zeitung und spielte ihnen nach und nach die Informationen zu.
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Wie viele Daten sind bei der "Panama Papers"-Recherche ausgewertet worden? Wer hat die Dokumente gesichtet? Welche Prominenten sind in die Briefkastenfirmen-Affäre verstrickt? Das sind die wichtigsten Hintergründe zu dem Datenleak.

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