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Tipps zum Jahresende So sparen Sie 2014 nochmal richtig Geld


Ob Auto, Steuer oder Altersvorsorge: Wer rechtzeitig aktiv wird, kann in diesem Jahr noch so manchen Euro sparen. Mit diesen Tipps haben sie 2015 mehr Geld in der Tasche.

Das Jahresende naht - und wer jetzt schnell ein paar Weichen stellt, kann mit nur wenigen Schritten noch den ein oder anderen Euro herausholen. Nicht nur bei der Steuer, sondern auch bei Auto und Altersvorsorge kann es sich lohnen, tätig zu werden.

Auto:

Autofahrer, die 2015 zu einem günstigeren Kfz-Versicherer wechseln wollen, sollten sich beeilen: Versicherte müssen ihre Policen in aller Regel bis zum 30. November kündigen. Kurz vor Ablauf der Kündigungsfrist für einjährige Autoversicherungen sinken die Preise. Vor allem Internetanbieter locken Kunden mit knapp kalkulierten Angeboten. 2015 können Verbraucher laut Stiftung Warentest 100 Euro und mehr sparen.

Lohnsteuer:

Der Wechsel der Steuerklasse kann sich für Ehepaare lohnen, die 2015 Leistungen erhalten, die vom Nettoeinkommen abhängen - also Arbeitslosengeld, Elterngeld oder Krankengeld. Der Partner, der sein monatliches Netto erhöhen will, nimmt die Klasse III, in der er weniger Steuern zahlt, also ein höheres Nettogehalt erhält.

Auch mit der Beantragung von Freibeträgen - etwa für Fahrtkosten zur Arbeit, Kinderbetreuung oder Haushaltshilfen - kann das Netto erhöht werden. Noch bis Jahresende müssen Arbeitnehmer ihre Freibeträge beantragen, wenn sie ab Januar berücksichtigt werden sollen. Sämtliche Änderungen bei den Lohnsteuermerkmalen werden beim Finanzamt beantragt.

Investitionen:

Wer bestimmte Ausgaben noch in das laufende Jahr vorzieht, kann Steuern sparen. So lohnt es sich mitunter, Ausgaben noch in diesem Jahr zu bündeln, die als Werbungskosten absetzbar sind - sofern sie die Grenze von 1000 Euro überschreiten. Zu den Werbungskosten zählen alle beruflich bedingten Ausgaben von Arbeitsmitteln bis Kinderbetreuung. 1000 Euro an Werbungskosten werden über den Arbeitnehmer-Pauschbetrag sowieso abgedeckt. Was in einem Kalenderjahr aber darüber hinausgeht, lässt sich steuerlich noch geltend machen.

Auch kann es sich lohnen, in diesem Jahr noch von einem Fachbetrieb etwas in Haus und Garten erledigen zu lassen. Handwerkerleistungen lassen sich bis zu 1200 Euro pro Jahr absetzen, haushaltsnahe Dienstleistungen bis zu 4000 Euro.

Altersvorsorge:

Riester-Sparer sollten noch vor Jahresende prüfen, ob sie alle staatlichen Zulagen beantragt haben. Nach zwei Jahren verfällt der Anspruch - spätestens bis Ende Dezember müssen also die Zulagen für 2012 beantragt werden. Ein sogenannter Dauerzulagenantrag macht die jährlichen Anträge überflüssig.

Geldanlage:

Anleger sollten bei ihrer Bank die Freistellungsaufträge für Zinsen und andere Kapitalerträge prüfen. Die Verteilung des Steuerfreibetrags kann bis Ende Dezember angepasst werden. Für Gewinne, die über den Freibetrag von 801 Euro hinausgehen, müssen Anleger pauschal 25 Prozent Abgeltungsteuer bezahlen - doch auch hier können Verbraucher die Belastung unter Umständen senken: Verluste aus Wertpapiergeschäften bei einer Bank können mit Gewinnen bei einem anderen Institut verrechnet werden. Verbraucher sollten bei ihrer Bank deswegen bis zum 15. Dezember eine Verlustbescheinigung anfordern.

car/AFP AFP

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