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Tipps zur Geldanlage: So behalten Sie den Überblick

Ihr Geld kann mehr. Was in Werbespots mittlerweile abgedroschen klingt, hat dennoch einen wahren Kern. Aber viele Anleger verlieren bei Investmentfonds, Bundesschatzpapieren, Edelmetallen und Festgeld leicht den Überblick. Wir geben Ihnen Tipps und Tricks für jeden Anlagetyp.

Am Geldmarkt kann man viele Fehler machen – oder sie vermeiden. Ein paar Tipps und Tricks bei der Geldanlage können auch Anlegern ohne vertiefte Kenntnisse helfen, einen individuell möglichst passenden Mix aus den verschiedenen Anlageklassen zu finden.


Tipp

: Setzen Sie auf mehrere Pferde und mischen Sie die Geldanlage durch verschieden hohe Laufzeiten und Risikoklassen wie Aktien, Staatsanleihen, Festgeld, Investmentfonds, Immobilienfonds oder Tagesgeld, um ein möglichst attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis bei der Geldanlage zu erreichen. Das Mischungsverhältnis hängt von Ihren individuellen Ansprüchen und der persönlichen Risikoneigung ab.

Trick: Ein einmal erstelltes Portfolio ist nicht für alle Zeiten perfekt, denn die Weltwirtschaft unterliegt Schwankungen, die nach einer gewissen Zeit eventuell eine veränderte Anlagestrategie erfordern. Überprüfen Sie die Zusammensetzung Ihrer Geldanlage einmal jährlich und zögern Sie nicht, umzuschichten.

Mit welchen Tipps und Tricks Sie bares Geld bei der Geldanlage sparen können, erklären wir Ihnen in den nachfolgenden Abschnitten.

Bundesschatzbriefe und Bundesanleihen

Einfach starten: Experten raten gerade Anlage-Amateuren zu einfachen Produkten, weil komplizierte Angebote oft mit hohen versteckten Gebühren überfrachtet sind. Die besonders sicheren Bundesschatzbriefe und Bundesanleihen gelten als Favoriten bei der Geldanlage für Einsteiger.


Bundesschatzbriefe kurzfristig zurückgeben

: Falls die Geldmarktbedingungen plötzlich für renditestärkere Anlagen sprechen, können Sie Bundesschatzbriefe nach der Sperrfrist von einem Jahr bis zu einer Obergrenze von 5000 Euro monatlich pro Bundesschatz-Serie täglich ohne Verlust zurückgeben.


Verwaltungsgebühren sparen

: Wenn Sie Bundesschatzbriefe direkt bei der Bundesfinanzagentur beziehen statt bei Ihrer Hausbank, sparen Sie sämtliche Verwaltungsgebühren, weil die Finanzagentur Bundeswertpapiere kostenlos lagert.

Investmentfonds

Nicht alles auf eine Karte: Aktienfonds veredeln jedes Wertpapierdepot und sind im günstigsten Fall Renditetreiber. Trotzdem sollten Sie nicht alles auf diese Karte setzen, sondern einen Teil Ihres Kapitals auch in sichere Zinsanlagen wie Bundeswertpapiere und Festgeld investieren.


Gebühren reduzieren

: Achten Sie auf Kosten und Gebühren. Im schlechtesten Fall können sie bereits mehrere Prozent Rendite Ihrer Geldanlage kosten - unabhängig von der Kursentwicklung der Anlage. Den Ausgabeaufschlag von bis zu sieben Prozent können Sie beim Kauf über Direktbanken sparen oder verringern, sonst starten Sie faktisch erst einmal mit einem Minus.

Tagesgeld und Festgeld

Vorsicht bei ausländischen Banken: Viele Kreditinstitute, die besonders hohe Zinsen anbieten, kommen aus dem Ausland. Diese Geldhäuser gehören aber nicht dem deutschen Einlagensicherungssystem an. Deshalb sollten Kunden sich vorher genau informieren, bis zu welchem Betrag ihr Vermögen gesichert ist - und eventuell ihre Geldanlage begrenzen.


Mit Direktbanken Vermögen aufbauen

: Die besten Zinsen für Festgeld bieten oft die Direktbanken. Sie bieten ihre Bankgeschäfte ohne eigenes Filialnetz an und sparen auf diese Weise Verwaltungskosten.


Monatliche Zinsgutschrift

: Wählen Sie Tagesgeldkonten, die Zinsen monatlich statt vierteljährlich oder jährlich gutschreiben. Das bringt schnell mehr Zinseszins.

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