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Deko-Irrsinn: Dyker Lights - die krasseste Weihnachtsbeleuchtung strahlt in Brooklyn

In kaum einer anderen Nation leuchten die Häuser zur Weihnachtszeit so schrill wie in den USA. Einige Straßen in Brooklyn treiben das Ganze auf die Spitze.

In den Dyker Hights erstrahlen die Häuser in Weihnachtsdeko. 

In den Dyker Hights erstrahlen die Häuser in Weihnachtsdeko

Zur Weihnachtszeit werden Fenster und Türen wieder festlich geschmückt. Lichterketten erhellen Vorgärten, Lichterbögen zieren die Fensterbänke - so zumindest in Deutschland. Im Vergleich mit dem leuchtenden Weihnachtsarsenal in den USA sind hierzulande die Dekorationen spärlich. Nicht zuletzt Dank der Weihnachtskomödie "Schöne Bescherung" mit Chevy Chase aus dem Jahre 1989 ist auch in Deutschland der amerikanische Kampf um die beste Weihnachtsbeleuchtung bekannt. Die "25.000 importierten italienischen Glühbirnen", die auf ein einziges Hausdach getackert werden, sind Ausdruck dieser etwas schrillen Weihnachtstradition.

Grell erleuchteter Vorreiter ist die südwestliche Ecke des New Yorker Stadtteils Brooklyn. Die "Dyker Hights" liegen gut eine halbe Autofahrstunde von Manhattan entfernt. Die schmucken Häuser sind fast das ganze Jahr unspektakulär - bis zur Weihnachtszeit.

 

Dann verwandeln sich die "Dyker Hights" zu den "Dyker Lights": Fast alle Häuser zwischen der 11. und 13. Avenue und der 83. und 86. Straße erstrahlen durch Lichterketten und Co. Inzwischen hat sich das Deko-Highlight rumgesprochen. Für rund 50 Euro können Touristen bei einer Bustour mitmachen, die sie direkt in den Stadtteil bringt. Inzwischen schmücken viele Hausbesitzer ihre Immobilie nicht mehr selbst, sondern beauftragen Firmen mit der Deko, die schnell mehr als 20.000 Dollar kosten kann. Der Grundstein dieser Deko-Tradition soll im Jahr 1986 gelegt worden sein, als eine Bewohnerin ihr Haus mit Lichtern schmückte - und die Nachbarn direkt nachlegten. Das Lichter-Wettrüsten entwickelte sich weiter, seit Jahrzehnten wird über die Weihnachtsdeko eine Art Wettkampf in den Dyker Hights ausgefochten. Rund 100.000 Besucher kommen in der Adventszeit, um die Häuserpracht zu begutachten. 


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Ein von Lauren Newton (@laurennewtonjewelry) gepostetes Foto am

Christmas time in #dykerheights #brooklyn

Ein von Matt McLaughlin (@mattmcl) gepostetes Foto am



kg